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Düsseldorf: Politik will Fremdparker aus Anliegerstraßen in Benrath halten

Viele Besucher am Benrather Rheinufer : BV 9 will Fremdparker aus Anliegerstraßen halten

Vor allem seit Beginn der Pandemie vor einem Jahr sind viele Straßen und Wege in Düsseldorf an landschaftlich reizvollen Gebieten zugeparkt. Anliegerparken könnte für Abhilfe sorgen.

In der Pandemie haben viele Orte einen hohen Besucherzulauf erfahren, die ein bisschen Abwechslung vom Alltag mit seinen Beschränkungen bieten. Dazu gehören die Urdenbacher Kämpe und der Himmelgeister Rheinbogen. Aber auch das Benrather Rheinufer mit seinem Schloss werden von viel mehr Menschen besucht als noch vor Corona. Das erleben beispielsweise auch die Anwohner an der Steinkribbenstraße, eine Anliegerstraße in Rheinnähe.

Um diese vor Fremdparkern zu schützen, hatte Melina Schwanke (CDU) einen Antrag für die jüngste Sitzung der Bezirksvertretung (BV) 9 gestellt. Die Verwaltung soll dort nun ein Anwohnerparkgebiet ausweisen. Auf Hinweis von Ernst Welski, Fraktionssprecher der Grünen in der BV, soll auch der Bereich der Schönen Aussicht hinzugenommen werden. Das Gremium folgte dem Antrag einstimmig. Nach den Ausführungen von Schwanke parken auf der Steinkribbenstraße viele Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen, darunter auch Mietwagen, die längere Zeit in den Parkbuchen stehen blieben. Schwanke: Das alles führe zu einem dauerhaften Ignorieren des Durchfahrtverbotes.