Düsseldorf-Benrath : Mehr Wohnraum in Benrath

Der Stadtteil wird in den kommenden Jahren stark wachsen. Alleine im Osten entstehen rund 1800 neue Wohnungen. Aber es gibt auch weitere Bauprojekte, wie den Neubau des kombinierten Hallen-Freibades.

Benrath wird in den nächsten Jahren wachsen; alleine in den drei größten Neubaugebieten rund um die Paulsmühle sind zirka 1800 neue Wohnungen geplant. Damit auch die Infrastruktur Schritt hält, sollen drei Grundschulen erweitert und eine neu gebaut werden. Wie gefällt den Benrathern, dass sie in einem wachsenden Quartier leben? Antworten zu dieser und weiteren Fragen möchten die Redakteure der Rheinischen Post/Benrather Tageblatt bei der Mobilen Redaktion am Samstag, 20. Juli, 11 bis 12 Uhr, auf dem Benrather Marktplatz in Höhe der Bushaltestelle einholen.

Bauprojekte in der und um die Paulsmühle Die Siedlung Paulsmühle verändert ihr Gesicht. Sowohl nördlich als auch südlich der Paulsmühlenstraße entstehen derzeit neue Wohngebiete. In Kürze werden die rund 340 neuen Wohnungen der Vivawest im Mühlenquartier bezogen. Anwohner wehren sich gegen Pläne, neben dem Dürer-Kolleg weitere 500 Wohnungen zu bauen. Sie fürchten eine Gettoisierung der Siedlung. An der Hildener Straße auf dem ehemaligen Outokumpu-Gelände sollen weitere rund 900 Wohnungen entstehen.

Belastetes Grundwasser Im Mai wurde für Teile Benraths eine Sonderverordnung erlassen: Das Grundwasser darf nicht mehr genutzt werden, zum Beispiel zur Gartenbewässerung. Der Grund: Es ist mit sogenannten perfluorierten Tensiden, kurz PFT, belastet, Chemikalien, die im Verdacht stehen, Krebs zu erregen. Die Quelle der Verunreinigung ist noch nicht bekannt, sie wird im Hildener Stadtgebiet vermutet. Die Sonderverordnung ist für 15 Jahre gültig.


Hallenbad-Neubau Die nächsten rund drei Jahre muss Benrath ohne eigenes Bad auskommen. Auf dem Freibadgelände wird ein neues Kombi-Bad aus Hallen- und Freibad gebaut.

Eissporthalle Die Eissporthalle an der Paulsmühlenstraße schließt und soll an der Kappeler Straße neu eröffnet werden – möglichst nahtlos, so der Wille der Bezirkspolitiker. Deswegen wurde die Laufzeit am alten Standort auf die Saison 2019/2020 ausgedehnt. Wie genau der Übergang gestaltet wird und was auf dem Gelände an der Paulsmühlenstraße entstehen wird, verhandeln derzeit Stadtverwaltung und Sparkasse, die die alte Halle mit einer Stiftung betrieben hat.

Fußgängerzone Der stationäre Einzelhandel ist ein schwieriges Geschäft. Vor allem Dienstleister und Gastronomen siedeln sich wenn überhaupt neu an.