Düsseldorf: Galerie Schwarzweiß und Caritas-Hospiz suchen Fotos für Ausstellung

Bilder für Ausstellung im Hospiz gesucht : Bilder von Strand und Meer gesucht

Die Benrather Galerie Schwarzweiß und das Caritas-Hospiz in Garath loben einen Foto-Wettbewerb aus.

Strand und Meer sind klassische Sehnsuchtsorte, deren Anblick zahlreiche positive Erinnerungen an sommerliche Wohlfühl-Momente weckt. Insofern wundert es nicht, dass sich das Caritas Hospiz in Garath und die Benrather Foto-Galerie Schwarzweiß auf das Motiv Strand für die gemeinsame Fotoausstellung geeinigt haben. Die Ausstellung wird anlässlich des Sommerfestes, bei dem auch der Shanty-Chor den maritimen Faden aufnimmt, am 26. Juli präsentiert.

Der Foto-Präsentation geht ein Wettbewerb voraus, an dem sich ab sofort (Einsendeschluss ist der 30. Juni) jeder Fotograf mit seinem Lieblings-Strandbild beteiligen kann. Das Bild, es ist nur eine Einsendung pro Fotograf möglich, kann als digitale Datei an die E-Mail-Adresse info@edition-sw.de geschickt werden, oder man kann auch mit dem Foto auf Papier in die Galerie (Weststraße 13/Ecke Görresstraße) kommen, wo dann ein Bild vom Bild hergestellt werden kann. Auch der Download vom Handy ist möglich.

Eine Jury wird aus allen Einsendungen die zehn besten Bilder auswählen. „Für die Ausstellung werden die Bilder, schwarz-weiß oder farbig, als Feinabdruck auf Künstlerpapier im hochwertigen Rahmen mit Passepartout präsentiert. Als Preis können die Gewinner diese Bilder behalten“, erklärt Wolfgang Treffeisen, „es wird keine Preisstaffelung geben, denn letztlich ist dann doch vieles abhängig vom persönlichen Geschmack“, fügt der Fotograf und Inhaber der Galerie Schwarzweiß hinzu. Erforderlich für die Teilnahme ist ansonsten lediglich die Erklärung, dass das eingesandte Foto frei von Rechten Dritter ist und der Fotograf einwilligt, dass sein Bild in der Ausstellung im Hospiz an der René-Schickele-Straße, die bis Ende September dauern soll, gezeigt werden darf.

Auf die Idee für die Ausstellung kamen der Galerist und seine Frau Gabriele mit Hospiz-Einrichtungsleiter Franz-Josef Conrads und Sozialdienstleiter Dirk Hackstein. „Meine Frau und ich wollten dem Hospiz etwas zurückgeben“, sagt Treffeisen, der selbst ein Familienmitglied ein halbes Jahr lang im Garather Hospiz bestens umsorgt wusste. „Auf der anderen Seite geht es uns darum, das Haus, das häufig als schwarzes Loch wahrgenommen wird, zu öffnen. Zudem sehen wir diese Ausstellung als Wertschätzung für das Engagement unserer 28 Mitarbeiter und 17 ehrenamtlich tätigen Menschen“, sagt Franz-Josef Conrads. „Wir begleiten einen Querschnitt der Gesellschaft, von der feinen Dame bis zum Rocker, in ihrer letzten Lebensphase bis zum Tod“, ergänzt Dirk Hackstein, der ebenfalls der Transparenz der Caritas-Einrichtung das Wort redet. Insgesamt gehen die Initiatoren davon aus, dass beim Betrachten der Bilder Bewohner und Gäste Glücksgefühle teilen könnten.

Die Ausstellung soll Besucher auch ins Hospiz-Café locken, das jeweils donnerstags (14 bis 16.30 Uhr) stattfindet und auch für Gäste offen ist. Dort gibt es Kaffee, Kuchen und Zeit für Gespräche.