Düsseldorf: Ein neues und helles Entrée für Sana-Krankenhaus

Sana-Krankenhaus in Benrath : Ein neues und helles Entrée für Sana

Mitte August soll der Eingangsbereich des Krankenhauses fertig sein. Der Empfang bekommt tagsüber einen offenen Tresen. 2019 folgen Modernisierungsarbeiten in der Gynäkologie und der Geburtshilfe-Station.

Wolfgang Gesthuisen und seine sechs Kollegen sind das Aushängeschild des Benrather Sana-Krankenhauses. Sie sind am Empfang 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche der Anlaufpunkt für Patienten und Besucher. Bis Mitte August müssen alle nun noch warten, bis sich die Empfangssituation anders darstellen wird: heller, freundlicher, einladender. Wie in einem Hotel wird es dann tagsüber einen offenen Tresen geben, an dem die Mitarbeiter stehen. Bislang saßen die Beschäftigten vom Empfang hinter Glas. Bei der Planung für die Gestaltung hat das Team eigene Ideen eingebracht, denn wer weiß besser Bescheid, was der Besucher oder Patient beim Erstkontakt benötigt. Gestern wurde in der Baustelle gleichzeitig Richtfest und Grundsteinlegung gefeiert.

Bis Mitte August müssen nun noch alle mit der Baustelle leben; der Haupteingang ist bis dahin an die Seite verlegt. Bereits seit 25 Jahre gibt es Pläne, die Bausünden von damals zu korrigieren. Was viele nicht wissen, der jetzige Krankenhaus-Komplex war eigentlich nur als Übergangslösung geplant; bis ein Neubau auf freiem Grund gleich nebenan fertig gewesen wäre. Doch dazu kam es nicht. Aus einem Provisorium wurde eine Dauerlösung, die nun mit den Jahren an vielen Ecken verbessert wurde und auch noch weiter wird.

Der neue Eingangsbereich wird zur Urdenbacher Allee hin vorgezogen. Wer künftig durch die Eingangstüre kommt, steht in einer großen, offenen und lichtdurchfluteten Halle. Dort sollen künftig auch Veranstaltungen durchgeführt werden. Ein schöner Rahmen beispielsweise für eine mögliche Jubiläumsfeier des Freundeskreises Benrather Krankenhaus, der im nächsten Jahr 30 wird. Seit seinem Bestehen hat er über acht Millionen Euro in Projekte und Anschaffungen gesteckt; erst vergangenes Jahr war es ein neues MRT. Auch die Umbaukosten von 1,5 Millionen Euro für den Eingangsbereich finanziert der Verein mit 650.000 Euro mit.

Doch damit sind die Bau-Projekte im Benrather Krankenhaus noch immer nicht beendet, aktuell laufen die Arbeiten an der zweiten Privatstation. 2019 will Sana dann auch die Gynäkologie und die Geburtshilfe modernisieren. Dort soll es künftig mehr Familienzimmer geben. In Benrath hat Sana nach der Schließung des Kreißsaals in Gerresheim seine Geburtshilfe in Düsseldorf zentralisiert. Weil aber viele werdende Eltern fälschlicherweise der Auffassung sind, Sana habe dieses Angebot in Düsseldorf ganz gestrichen, sind in den ersten drei Monaten des Jahres in Benrath vergleichsweise weniger Kinder zur Welt gekommen. „An dem Punkt müssen wir jetzt noch mal aktiv werden“, sagt Betriebsleiter Michael Weckmann. Im Herbst soll es einen Tag der offenen Tür geben, bei dem sich alle Interessierten auch gleich den neuen Eingangsbereich anschauen können.

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