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Düsseldorf: Ein Fotobuch zum Abschied der Eishalle in Benrath

Der Neubau an der Kappeler Straße ist schon fertig : Ein Fotobuch zum Abschied der Benrather Eishalle

Das Eishallenteam mit seiner Leitung Anja Mathis hat ein Crowdfunding gestartet. Eishallennutzer können sich in der Halle fotografieren lassen. Es gibt verschiedene Pakete zu kaufen. Am Himmelfahrtstag geht es los.

Wer hätte gedacht, dass der Abschied von der alten Eissporthalle in der Paulsmühle so ablaufen würde: ohne Schaumparty zum Ende der allerletzten Laufsaison, ohne Tränchen, weil das Ende nach 40 Jahren wegen der Corona-Pandemie so sang- und klanglos kam? Dabei sind es ja die Fans der Halle und des Eissports gewesen, die 2015 mit ihrem massiven Protest dafür gesorgt hatten, dass der Eissport im Düsseldorfer Süden weiter betrieben werden kann. Ab der Wintersaison 2021 allerdings im fertig gestellten Neubau an der Kappeler Straße.

Wegen der Corona-Auflagen war die Eishalle nur für kurze Zeit im Oktober 2020 geöffnet, Besucher mussten sich anmelden. Das Vorzeigen eines negativen Corona-Tests lag da noch in weiter Ferne. So ändern sich die Zeiten. Was zum Start der neuen Eislaufsaison Ende August erlaubt sein wird, kann Anja Mathis, Betriebsleiterin der Eishalle, jetzt noch nicht sagen. Zu häufig änderten sich die Vorgaben. Ohnehin sei das ja noch Zukunftsmusik, sagt Mathis, deshalb habe sie zuletzt vor allem in die Vergangenheit geblickt.

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 „Wir wollten den Menschen einen vernünftigen Abschied von der Eishalle bieten“, erklärt Mathis. Und da hat sie sich mit ihrem Team etwas überlegt: Ab Donnerstag, 13. Mai, können Bürger auf der Crowdfunding-Plattform „startnext“ das Abschiedsprojekt für die Eissporthalle unterstützen. Das gesamte Team sei der Meinung gewesen, dass die Geschichten und Erinnerungen, die hier erlebt und gelebt wurden, nicht in Vergessenheit geraten sollten. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, nicht nur eine neue Eissporthalle zu eröffnen, sondern auch die Eissporthalle an der Paulsmühlenstraße in Ehren zu halten“, sagt Mathis.

Deshalb soll ein Fotobuch produziert werden, das die engagierten und treuen Besucherinnen und Besucher der Eissporthalle porträtiert und deren Geschichten dokumentiert. Im Vordergrund des Projekts sollen die Menschen stehen, die sich mit der Eissporthalle an der Paulsmühlenstraße verbunden fühlen und denen es ein Anliegen ist, sich an einem gemeinsamen Abschied in Form eines Fotobuches zu beteiligen.

Um die Kosten von rund 10.500 Euro zusammenzubekommen, können über die Seite unterschiedliche Foto-Pakete gebucht werden, oder es kann auch nur eine Spende beigesteuert werden. Von dem Geld sollen unter anderem die Fotografen, Grafiker und die Druckkosten finanziert werden.

Mathis hofft, dass das Geld bis Mitte Juni zusammengekommen ist, um das Buch bis September fertigstellen zu können. Ein Video fasst noch einmal die schönsten Momente in der Eishalle zusammen. Dass die Halle derzeit als Corona-Testzentrum dient, störe bei den Fotoshootings nicht. Das Crowdfunding ist zu finden unter: startnext.com/abschied-eissporthalle.