Düsseldorf-Benrath: Mitarbeiter von Henkel streichen im Annette-Gymnasium

Engagement : Social Day: Henkelaner streichen im Annette-Gymnasium

Beim Social-Day von Henkel setzen sich Mitarbeiter für eine gute Sache ein. Nun strichen einige von ihnen Klassenräume im Annette-Gymnasium.

Eine ganze „Armada“ von zehn gut gelaunten Henkelanern streift sich im Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium die Maler-Kluft an. Für einen sogenannten Social Day tauschen sie ihren vertrauten Schreibtisch gegen Farbeimer und Malerwerkzeug. Seitdem drei neue Anbauten an das Hauptgebäude fertig und bezogen sind, steht die Sanierung des Altbestandes an. „Wir haben in der Schulpflegschaft darüber gesprochen, daraufhin hat sich ein Vater gemeldet, der bei Henkel tätig ist“, erklärt Schulleiterin Barbara Maerker. Der Vater spendierte die Farbe und die Firma Henkel zwei Social-Days ihrer Mitarbeiter. Weltweit fördert das Unternehmen ehrenamtliche Projekte, im Jahr 2017 waren es 2100.

Im Annette müssen zwei der alten Gebäudetrakte warten, in einem geht’s zur Sache. Sieben Räume – Küche, Klassenzimmer, Bibliothek und ehemaliges Lehrerzimmer – erhalten frische Farbe. „Der Zeitpunkt passt ideal, denn die Schüler sind nicht so lange im Haus, weil wir Zeugniskonferenzen haben“, erklärt Barbara Maerker. Bereits Mittwoch rückten die Profi-Maler von Henkel für Arbeiten in der oberen Etage an. Am Donnerstag gehen Mitarbeiter der Abteilung Beauty Care im Erdgeschoss ans Werk. Thomas Wilzer ist zum ersten Mal bei einem Social Day dabei. „Das war keine Verpflichtung. Mich motiviert die Teamerfahrung außerhalb des Arbeitsplatzes“, sagt der 49-Jährige. Das Handwerk mache ihm ohnehin Spaß. Fabiana von Bock begeistert die gute Atmosphäre. „Außerdem ist es ein gutes Gefühl, sich für etwas anderes einzusetzen“, ergänzt sie. 2017 war die junge ‚Frau schon einmal bei einer Social-Day-Aktion in einem Flüchtlingsheim dabei. „Nee, eigentlich habe ich noch nirgendwo gestrichen“, sagt ihre Kollegin Caroline Emmel. Aber mit dem Maler-Kollegen Giuseppe Pasaro steht dem Team ein Fachmann zur Seite.

„Die Räume haben viele Tafelgenerationen erlebt und die Fronten drei bis vier verschiedene Farben: mausgrau, tristgrün und gelb“, erzählt Schulleiterin Barbara Maerker und weist auf die verblichenen Farben. Jetzt sei lichtes Creme und Dunkelblau für die Kontrast-Akzente angesagt. Die Stadt unterstütze notwendige Arbeiten, wenn es sich jedoch um Schönheitsreparaturen handle, sei das immer unsicher und mit langen Wartezeiten verbunden. „Ich bin sehr dankbar und glücklich, dass es jetzt klappt“, freut sich Barbara Maerker über die Hilfe der Henkelaner.

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