Düsseldorf-Benrath: Maritta Kötting schreibt ihr erstes Kinderbuch

Benrather Autorin schreibt ihr erstes Kinderbuch : Ein Buch über die Sternenprinzessin

Die Benrather Autorin Maritta Kötting stellt ihr erstes Kinderbuch vor.

Ein schüchternes Mädchen steht traurig und alleine auf dem Schulhof, dann findet es endlich eine Freundin. Karl beweist mit Hilfe seines Freundes großes Fußballtalent und Benjamin muss in den Ferien nicht zu Hause bleiben, sondern darf zusammen mit seinem Freund in den Urlaub fahren. Wenn die Sternenprinzessin kommt, wird vieles schöner und manches für Kinder leichter. Sogar drei Ponys finden mit der kleinen Lena Hilfe und ein neues Zuhause.

Die kleinen Protagonisten stammen alle aus der Feder von Maritta Kötting (68). Die Autorin lebt in Benrath und hat sich mit ihrem ersten Kinderbuch „Die Sternenprinzessin kommt“ einen Herzenswunsch erfüllt. Nach den ersten Buchveröffentlichungen „Im Schatten der Wirklichkeit“ und „Mein Lieblingsmensch“ hat sie ihr Ziel, irgendwann auch ein Kinderbuch schreiben zu wollen, beharrlich verfolgt. „Ich wusste, was ich schreiben soll. Das Thema Schule ist aktuell für Kinder, Fußball oder Tiere“, sagt sie.

Erste Adressaten des neuen Buchs waren die eigenen Enkelkinder. Von ihnen gab es auch Tipps: „Ich habe keine Ahnung von Fußball. Mein Enkel hat mir das aber alles erklärt und ich habe das in einem Kapitel aufgenommen“, sagt sie. Im farbig illustrierten Buch, das sich für Mädchen und Jungen ab sechs Jahren eignet, erfahren die Kinder von der Prinzessin, was sie tun müssen, damit auch andere Kinder glücklich sind. Maritta Kötting ist genau das wichtig: „Es ist gut, wenn Kinder sensibilisiert werden für Kinder, die nicht so stark sind.“

Auf der Suche nach ihrer Hauptfigur schwebte Kötting ein Fabelwesen vor. Schließlich wurde es die Sternenprinzessin, die mit ihren großen Flügeln den Buchtitel ziert. „Sie ist so ein bisschen mystisch“, sagt die Autorin. Im Buch selbst geht es Maritta Kötting nicht um das Benehmen, sondern um die Gefühle, die bestimmte Situationen bei Kindern hervorrufen.

Die Ideen zum Buch kamen oft in der Nacht. „Manchmal schreibe ich auch dann“, berichtet die Autorin. Entstanden ist das neue Werk in ihrem Benrather Zuhause. Rund drei Monate brauchte sie für die Fertigstellung. Entspannung findet sie bei Spaziergängen mit ihrem Hund in der Natur oder bei klassischer Musik, die sie gerne hört. Noch heute hat sie nicht nur in der eigenen Familie, sondern auch wegen der Betreuung von Kindern Kontakt mit dem Nachwuchs. Das Zusammensein mit ihnen schätzt Maritta Kötting sehr: „Kinder sind spontan und sie können auch die Herzlichkeit herüberbringen.“ Die unterschiedlichen Reaktionen verarbeitet sie in den fantasievollen Geschichten in ihrem Buch. Das eignet sich auch gut zum Vorlesen und darüber sprechen.

Maritta Kötting war zehn Jahre als Chefsekretärin in einem japanischen Konzern in Düsseldorf tätig. Schließlich setzte sie einen lang gehegten Wunsch in die Tat um und begann mit 42 Jahren ein Studium an der Sporthochschule in Köln. „Für die Aufnahmeprüfung trainierte meine Tochter damals mit mir Leichtathletik“, erzählt sie. Zuletzt war Maritta Kötting zehn Jahre Geschäftsführerin eines pharmazeutischen Unternehmens. Danach lebte sie eine Zeit lang mit ihrem Mann in Wien und wohnt heute wieder in Düsseldorf. Dass sie sich jetzt mit der Sternenprinzessin den Traum vom Kinderbuch verwirklichte, scheint bei ihrem Werdegang fast ein Muss. In ihrem Werk thematisiert sie auch das Thema Großeltern: „Sogar die Großmutter bekommt von ihren Enkelkindern Besuch, auf den sie so sehr gewartet hat“, verrät die Autorin.

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