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Düsseldorf-Benrath: Feuer in Dachgeschosswohnung

Feuer in Benrather Mehrfamilienhaus : Feuerwehr muss Brand in Dachgeschosswohnung löschen

Am Mittwoch gegen 13.40 Uhr meldete ein Zeuge der Feuerwehr den Brand einer Dachgeschosswohnung an der Benrather Schlossallee. Die rückte mit einem Großaufgebot an.

Für den Rheinbahnfahrer der Linie U71 ging am Mittwochnachmittag für lange Zeit gar nichts. Wegen eines Brandes in der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Benrather Schlossallee war die Straße gesperrt. Seinen Doppelzug musste er vor dem Benrather Schloss für mehr als zwei Stunden stoppen.

Zwar hatten die rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle, doch an die Brandnester im Dachstuhl kamen sie nicht so ohne Weiteres heran. Problem war, dass das Feuer auf der Rückseite des Hauses gewütet hatte. Per Drehleiter, die zum Einsatz kam, können erst dann die Brandnester gelöscht werden, nachdem die zwei Fuß-Trupps ein Loch in die Dachhaut geschnitten haben. Diese Arbeiten zogen sich aber hin, sodass der Verkehr der Stadtbahnen der Linie U71 für längere Zeit zwischen Holthausen und Benrath zum Erliegen kam.

Gegen 13.40 Uhr hatte ein Zeuge den Notruf der Feuerwehr gewählt; beim Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen die Flammen schon aus dem Dach hoch. Eine dichte Rauchwolke stand über der Benrather Schlossallee in Richtung Diepental. Die sechs Bewohner, die sich im Haus aufgehalten hatten, hatten sich nach Angaben eines Feuerwehrsprechers selbstständig aus dem Haus retten können. Darunter befand sich auch die Mieterin der ausgebrannten Dachgeschosswohnung, die vorsorglich ins Krankenhaus gebracht wurde.Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Update: Zwar waren vor 17 Uhr die Löscharbeiten per Drehleitern beendet; die Straßensperrung aufgehoben. Doch weil es anschließend noch einmal zum Funkenflug kam, rief die Polizei erneut die Feuerwehr, die den Brandherd kontrollierte. Gegen 18 Uhr war die Straße deswegen nocheinmal für gute 15 Minuten gesperrt. Je nachdem, ob weitere Funken fliegen, muss erneut die Feuerwehr eingreifen.