Düsseldorf-Süd: Deutsche Annington baut Wohnraum um

Düsseldorf-Süd : Deutsche Annington baut Wohnraum um

2013 hat das Unternehmen 32 Wohnungen in Düsseldorf nach den Bedürfnissen älterer Menschen umgebaut.

Viele Menschen haben den Wunsch, auch in höherem Alter in ihrer Wohnung im vertrauten Umfeld mit den vertrauten Kontakten wohnen zu bleiben. Doch nicht immer lässt die Wohnung dies zu, insbesondere, wenn das Alter gewisse Bewegungseinschränkungen mit sich bringt.

Der Wohnungskonzern "Deutsche Annington", der auch im Düsseldorfer Süden zahlreiche Wohnungen anbietet, hat die Herausforderungen des demografischen Wandels erkannt und bereits reagiert. Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Annington 32 Wohnungen in Düsseldorf nach den Bedürfnissen älterer Menschen umgebaut. Jetzt wird der Umbau weiterer 40 Wohnungen zu "barrierearmen" in Angriff genommen.

Rund 475 000 Euro, von denen knapp 309 000 Euro aus Zuschüssen des KfW-Programms "Altersgerecht Umbauen" fließen, werden für unterschiedliche Umbaumaßnahmen investiert. "Bewusst haben wir uns zum 'barrierearmen' Umbau entschieden, denn nur so bleibt der Wohnraum im vertrauten sozialen Umfeld realisierbar", erklärt Mario Stamerra, der als Geschäftsführer die Annington-Bestände in Düsseldorf verantwortet.

Diese liegen im Stadt-Süden in Benrath in den Straßen Am Wald, Balcke- und Weststraße, in Garath an der Reinhold-Schneider-Straße, in Hassels an der Braunsberger, Dörnberg-, Süllen- und Zoppoterstraße sowie in Holthausen an der Geest-, Heinrich-Hertz-, und Kiesselbachstraße sowie am Odenthaler Weg. Vorrangig sind es leerstehende Wohnungen, die umgebaut werden, um dann auf dem Wohnungsmarkt angeboten zu werden.

Zum Umbau gehören rutschfeste Fliesen, ein erhöhtes WC, ein unterfahrbarer Waschtisch oder eine ebenerdige Dusche. Geprüft wird auch eine veränderte Verlegung elektrischer Leitungen, wobei Schalter und Steckdosen in eine für ältere Menschen angenehme Höhe versetzt werden. "Aber auch Mieter können für ihre Wohnungen entsprechende Umbauanträge stellen", sagt Annington-Sprecher Philipp Schmitz-Waters, "wir werden dann, gegebenenfalls in Zusammenarbeit mit den Krankenkassen, sehen, was umgesetzt werden kann."

Für einen barrierefreien Umbau seien die architektonischen Gegebenheiten in der Regel nicht geeignet. Das Ziel des Wohnungskonzerns ist dennoch, in den nächsten Jahren deutschlandweit 10 000 Wohnungen zumindest als barrierearm umzubauen. Für diese Vorgabe sollen 300 Millionen Euro bereitgestellt werden. "Darüber hinaus möchten wir die Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen, zum Beispiel Pflegediensten, weiter ausbauen", fügt Stamerra hinzu.

(sb-)
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