Benrath: Bürgerveranstaltung zu früherem Nirosta-Werk

Benrath: Bürgerveranstaltung zu früherem Nirosta-Werk

Morgen werden die Konzepte ab 18 Uhr im Schloß-Gymnasium an der Hospitalstraße den Bürgern vorgestellt.

In einer dritten Bürgerveranstaltung im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens zur städtebaulichen Neugliederung des ehemaligen Outokumpu Areals an der Hildener Straße im Düsseldorfer Stadtteil Benrath werden am morgigen Dienstag, 20. März, von 18 bis 20.30 Uhr in der Aula des Schloß-Gymnasiums Benrath, Hospitalstraße 45, die überarbeiteten Konzepte der Öffentlichkeit vorgestellt. Die ursprünglich im Januar geplante Veranstaltung musste aufgrund eines Sturms kurzfristig abgesagt werden.

Die Vorstellung der vier Konzepte geschieht durch die bearbeitenden Stadtplaner und Landschaftsarchitekten. Ergänzend sind in einer kleinen Ausstellung die eingereichten Pläne und die zugehörigen Modelle zu sehen. Bevor am folgenden Tag die Wettbewerbsjury über die Preisverteilung entscheidet, haben die Benrather Bürger bei dieser Veranstaltung die Gelegenheit, die überarbeiteten Planungen kennenzulernen und zu diskutieren, teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit.

Zur Vorstellung und Diskussion ist auch das Preisgericht eingeladen. Baudezernentin Cornelia Zuschke ist gespannt auf die überarbeiteten Entwürfe aus der ersten Phase: "Durch die aktive Einbeziehung der Bürger in den Planungsprozess sind viele Anregungen und Ideen eingebracht worden. Auf dieser Grundlage kann anschließend die beste Lösung für das zukünftige Quartier ausgewählt werden."

  • Benrath : Planungswerkstatt Hildener Straße in Aula Hospitalstraße

Outokumpu hat als Eigentümerin, in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Düsseldorf, einen städtebaulichen-freiraumplanerischen Wettbewerb ausgelobt und dafür Preisgelder zur Verfügung gestellt. Stadtplanungsbüros aus ganz Deutschland haben sich seither zusammen mit Landschaftsarchitekten unter Berücksichtigung der angrenzenden Nutzungen Gedanken über die Bebauungsmöglichkeiten des früheren Werkgeländes gemacht. Als Nutzungen kommen zum Beispiel ein Mix aus Wohnhäusern, gewerbliche Nutzungen oder auch soziale Infrastruktur wie eine Kindertagesstätte in Frage. Gleichzeitig sollen der Grünzug entlang der Itter und die Fuß- und Radwegeverbindungen zum Düsseldorfer und Hildener Stadtwald gestärkt werden. Ziel ist es außerdem, das neue Quartier an das Stadtteilzentrum Benrath anzubinden. Beim Wettbewerb zur Umstrukturierung der Industriefläche werden auch die angrenzenden Areale mitbetrachtet, um die zukünftigen Bedürfnisse der angrenzenden Betriebe in die Planungen einfließen zu lassen. Das Plangebiet ist insgesamt 21,8 Hektar groß.

Auf Basis des Siegerentwurfs soll im Anschluss an den Wettbewerb für das neue Wohn- und Gewerbequartier ein Bebauungsplanverfahren durchgeführt werden.

(RP)