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Benrath: Panther-Rookies brennen im Junior Bowl auf Revanche

Football : Panther-Rookies brennen auf Revanche

Das Nachwuchsteam U19 seht im Finale um den Junior Bowl. Wieder heißt der Gegner Paderborn.

Sie haben es erneut geschafft – die Rookies der Düsseldorf Panther. Wie im Vorjahr steht das heimische American Football-Nachwuchsteam U19 im Finale um den Junior Bowl. Wiederum heißt der Final-Gegner Paderborn Dolphins, dem 2017 vor eigener Kulisse ein umkämpfter 27:22-Erfolg glückte. „Wir brennen auf eine Revanche“, erklärt Pressesprecher Patrick Herms folglich. Und die Chancen stehen nicht schlecht, dass die unter ihrem Headcoach Allan Verbraeken neu formierte Raubtier-Meute am Samstag im Stuttgarter Gazi-Stadion an der Waldau die Nase vorn haben könnte. Kickoff ist um 13 Uhr.

In der Nachfolge des vormaligen Cheftrainers Lars Prömel setzt auch Verbraeken als einstiger Quarterbackcoach beim Panther-Nachwuchs in der taktischen Grundausrichtung auf Offensiv-Power, in die auch die Defense eingebunden ist. 268 Punkte in zehn Spielen stehen in der Saison-Erfolgsbilanz zu Buche. Eine beachtliche Ausbeute und Liga-Bestwert. Mit jeweils drei Touchdowns erwiesen sich Runningback Nafio Banjoko sowie die Wide Receiver Maurice Hahn und Maximilian Redlich als Top-Punktesammler. Auffällig: Acht Sechserpunkte steuerte die Defense bei. Flamur Simon und Harlan Kwofie brachten den ovalen Spielball als Defensive Back und Marius Gottschling als Defensive Lineman in die gegnerische Endzone.

Auf dem Weg ins Finale bezwangen die Panther-Rookies im Halbfinale die Wiesbaden Phantoms durch einen klaren 37:7-Auswärtserfolg. Zuvor hatten sich die Düsseldorfer im Benrather VfL-Stadion an der Karl-Hohmann-Straße mit einem 16:12-Viertelfinalsieg gegen die Unicorn Schwäbisch-Hall durchgesetzt. „Die Jungs geben alles“, beschreibt Herms den Charakter des Teams. „Die Willenskraft ist extrem groß.“ Gerade das nährt die Hoffnung, dass Düsseldorfs größter Footballclub den deutschen Meistertitel bei den Junioren 2018 zum 16. Mal in die Landeshauptstadt holen wird. Zuletzt gelang dies vor acht Jahren.

Mit einem Tross von 65 Spielern und 20 Coaches und Betreuern geht es am Freitag per Teambus in die schwäbische Metropole. Eine Kulisse von rund 400 Zuschauern wird dort beim Spiel erwartet. Etwa 120 Fans werden die Panther nach Stuttgart begleiten und vor Ort fest die Daumen drücken. Noch offen ist, ob die Finalpartie, wie im Vorjahr, per Livestream über das Internet verfolgt werden kann.

Auf den Team-Captains Niklas Fengler, Nils Gärtner, Harlan Kwofie, Kaan Özcan und Felix Siegert lastet enorme Verantwortung. Für einige Akteure ist das Endspiel zugleich das letzte Jugendspiel in ihrer Karriere. Studium und Beruf treten an die Stelle einer weiteren Sportlerlaufbahn. Der eine oder andere wird bei den Panthern in Düsseldorf oder – umzugsbedingt – anderswo den Sprung in ein Herrenteam wagen. Für Harlan Kwofie beispielsweise ist nach acht Pantherjahren die Jugendzeit in der U10, U13, U16 und U19 nun endgültig vorbei. Mit dem Meistertitel?