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Benrath: Kameras überwachen den Schloss-Markt

Weihnachtsmarkt am Benrather Schloss : Kameras überwachen den Schloss-Markt

Vier Wochen veranschlagt die Stiftung Schloss und Park Benrath für den Aufbau des Weihnachtsmarktes. Eröffnung ist am 23. November. Aus Sicherheitsgründen werden die Eingangstore jetzt schon abends geschlossen.

Nach dem endlosen Sommer ist es in Deutschland kalt geworden; der Herbst hat Einzug gehalten und in den Hochlagen der Eifel sind bereits die ersten Schneeflocken gesichtet worden. Dazu passt es, dass auf dem Vorplatz des Benrather Schlosses der Aufbau des Weihnachtsmarktes bereits seit Anfang vergangener Wochen auf Hochtouren läuft. Die Eröffnung ist Freitag in drei Wochen, am 23. November. Der erste Hinweis auf bald beginnende Aufbauarbeiten war übrigens vor rund zwei Wochen das Aufstellen von zwei auf Pfosten stehenden Überwachungskameras, die den gesamten Vorplatz im Blick haben sollen.

Mit dem Aufbau ist so früh begonnen worden, da die Stiftung die 39 Buden quasi in Eigenleistung aufstellt. „Das ist alles mehr Arbeit, als es von außen aussieht. Deswegen fangen wir vier Wochen vor der Eröffnung an. In den ersten beiden Wochen werden die Buden aufgebaut, in der dritten wird die Technik angebracht und in der vierten Woche räumen die Standbetreiber ihre Buden ein“, erläutert der Kaufmännische Vorstand der Stiftung, Nicolas Maas.

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Die Kameraüberwachung ist im vierten Jahr des Schloss-Weihnachtsmarktes neu. „Wir hatten in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme mit Vandalismusschäden“, begründet Maas diese Maßnahme. An den Eingangstoren weist die Stiftung auf den Einsatz der Bau-Watch-Kameras hin.

 Zwei solcher Überwachungskameras stehen auf dem Schloss-Vorplatz und sollen dafür sorgen, dass es anders als in den Vorjahren keine nächtlichen Vandalismusschäden gibt.RP-Foto: Andrea Röhrig
Zwei solcher Überwachungskameras stehen auf dem Schloss-Vorplatz und sollen dafür sorgen, dass es anders als in den Vorjahren keine nächtlichen Vandalismusschäden gibt.RP-Foto: Andrea Röhrig Foto: Andrea Röhrig

Zweite Maßnahme, um den Weihnachtsmarkt mit seinen Buden und der Technik vor unliebsamen nächtlichen Besuchern zu schützen, ist das abendliche Schließen der Zugangstore. Gegen 20 Uhr werden sie zugemacht – das gilt natürlich nicht an den Öffnungstagen des Weihnachtsmarktes – und gegen 6 Uhr morgens wieder geöffnet, damit Radfahrer und Fußgänger wie gewohnt den Park queren können. Anders, so Maas, sei der Markt nicht zu schützen. Maas: „Wir hatten sogar schon Störenfriede, die auf die Dächer der Buden geklettert sind.“

Weil der Weihnachtsmarkt auf dem Vorplatz in diesem Jahr statt vier sogar an fünf Wochenenden läuft – das ist dem Umstand geschuldet, dass Heiligabend ein Montag ist – werden die Buden und die Kameras erst Anfang des neuen Jahres abgebaut.

Da der Weihnachtsmarkt eine Sonderveranstaltung ist, kann der Stiftungsvorstand alleine über das Aufstellen von Überwachungskameras entscheiden. Maas: „Wir als Stiftung sind die Hausherren.“ Würde das zum Schutz des barocken Gebäudeensembles eine Dauereinrichtung werden, müssten dies das Stiftungskuratorium und der Stadtrat absegnen, sagt Maas. Weil sich immer wieder vor allem nachts unbefugte Menschen im Park und am Schloss aufhalten, arbeitet die Stiftung permanent an einem Sicherheitskonzept.