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Holthausen: Bei den Waschbären gibt es noch ein paar offene Betreuungsplätze

Holthausen : Bei den Waschbären gibt es noch ein paar offene Betreuungsplätze

Um Berufstätigkeit und Familie besser in Einklang zu bringen, hat Henkel in Holthausen am Freitag seine mittlerweile dritte Kindertagesstätte "Die Waschbären" eröffnet. "Nein, nein, ich wasch' mich nicht, da bleib' ich lieber schmutzig", sangen als Waschbären-Chor die Kinder der beiden bereits bestehenden Henkel-Kitas "Gerda Henkel" und "Kleine Löwen" zur Begrüßung der zahlreichen Gäste.

Mit ihrer Verweigerungshaltung gegenüber Waschprodukten dürften sie jedoch nur bedingt die Zustimmung des Unternehmens-Managements gefunden haben. Kathrin Menges, Schirmherrin der Kita und Personalvorstand von Henkel, hob in ihrer Ansprache die gute Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendamt sowie der Arbeiterwohlfahrt (Awo) hervor. Nach der Kita "Gerda Henkel", die bereits 1940 eröffnet wurde, und "Kleine Löwen", die 2008 an den Start ging, vergrößert sich mit der Inbetriebnahme von "Die Waschbären" (bis zu 74 Plätze) das Kinderbetreuungsangebot des Unternehmens auf insgesamt 240 Plätze.

Dezernent Burkhard Hintzsche verwies auf die Tatsache, dass im Gegensatz zum bundesweiten Trend in Düsseldorf derzeit knapp 1000 Betreuungsplätze von Unternehmen angeboten würden. "Wenn es darum geht, die 1500 zu erreichen, stehe ich für jegliche Art der Kooperation zur Verfügung", unterstrich der Beigeordnete. Wie bereits bei den beiden anderen Henkel-Kitas fungiert auch bei den Waschbären die Familienglobus GmbH der Awo als Träger.

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Das helle, lichtdurchflutete Gebäude, in unmittelbarer Nachbarschaft zu den kleinen Löwen, wird ab August fünf Gruppen für Kinder ab vier Monate bis zur Einschulung beheimaten. Drei Gruppen sind für Kinder unter drei Jahren, eine Gruppe für Kinder von zwei bis sechs Jahren sowie eine Gruppe für Kinder von drei Jahren bis zum Schuleintrittsalter geplant. "Durch unterschiedliche Gruppenstärken ist gewährleistet, dass alle Kinder bis zum Schuleintritt betreut werden können", sagte Ina Eisenmann, Leiterin der neuen Einrichtung. Drei Gruppen sind ausschließlich für "kleine Henkelaner" reserviert, zwei stehen Kindern aus dem Stadtteil offen. Neben einem großzügigen Außenbereich zum Toben gibt es auch eine Turnhalle mit Kletterwand, um dem Bewegungsdrang auch während Schlechtwetterphasen gerecht zu werden. Der "Waschbär"-Bau entstand, wie bereits der "Löwen"-Bau", in weitgehend ökologischer Bauweise, in der maßgeblich Holz als Baustoff zum Einsatz kam.

Wegen der auf diese Weise erzielten Einsparung von 124 Tonnen CO2 konnte Kathrin Menges eine Urkunde des Landesbeirats Holz NRW entgegennehmen. Aktuell sind 55 Plätze bei den Waschbären vergeben. Über den Kita-Navigator des Jugendamts im Internet (www.duesseldorf.de/jugendamt/ipunkt/kita-navigator) besteht unter Umständen noch die Möglichkeit, einen Last-Minute-Platz zu erhalten.

(sb-)