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Stadtmitte: Bei den DSD-Frauen beginnt die heiße Phase

Stadtmitte : Bei den DSD-Frauen beginnt die heiße Phase

Die Mannschaft startet am 15. September mit dem Heimspiel gegen Blau-Weiß Köln. Drei Testspiele stehen noch auf dem Plan.

Von intensiver Vorbereitung auf die neue Saison konnte in den vergangenen zwei Wochen bei Hockey-Regionalligist DSD keine Rede sein. Die Spielerinnen von Trainer Sebastian Gunst durften sich mit einigen Athletik-Einheiten begnügen. Gunst und auch einige Spielerinnen nutzten die letzte Auszeit vor Saisonbeginn für ihren Saisonurlaub. Heute Abend beginnt für die Mannschaft jetzt die heiße Phase der Vorbereitung. Der Trainer bittet seine Truppe von nun an wieder zum Stocktraining. Im weiteren Verlauf dieser Woche folgen noch drei Testspiele. "Erst danach werden wir sehen, wo wir stehen", sagt Martina Wittmann, eine der Führungsspielerinnen des Regionalligisten.

Am Donnerstag steht das Kräftemessen mit dem DSC 99 auf dem Programm. Am Wochenende geht es gegen Velbert und Kahlenberg. Gunst will diese und die kommende Woche intensiv nutzen, um den für den Ligastart nötigen Feinschliff zu holen. Die Mannschaft konnte sich zuletzt vor allem deshalb etwas zurücklehnen, weil sie eine Woche länger Zeit hat für die Vorbereitung als die Konkurrenz. Das ursprünglich für den ersten Spieltag angesetzte Duell beim Crefelder HTC ist auf den April des kommenden Jahres verlegt worden. Der DSD wird also erst mit dem Heimspiel gegen Blau-Weiß Köln am 15. September in die Saison starten. Fast drei Wochen bleiben Trainer Gunst und seinen Spielerinnen, um bis dahin die Topform zu erlangen. Bis dahin dürfte dann auch Klarheit über das Saisonziel herrschen. "Darüber haben wir noch gar nicht gesprochen", gibt Martina Wittmann offen zu. Für die 23-Jährige ist aber klar: "Den Klassenerhalt wollen wir in jedem Fall erreichen. Und danach schauen wir, wie weit es nach oben geht."

In der abgelaufenen Saison landete der DSD genau über dem Strich, schwebte trotz Platz sechs in der Endabrechnung nur zeitweise ein wenig in Abstiegsgefahr. Letztlich blieb der Vorsprung auf die bedrohlichen Plätze immer komfortabel. Lob von Führungspielerin Wittmann gibt es vor allen Dingen für den Trainer: "Er macht sehr abwechslungsreiches Training und hat uns als Mannschaft flexibler gemacht", erklärte sie. "Sebastian ist in der Vor- und Nacharbeit sehr engagiert, arbeitet zum Beispiel viel mit Videoanalyse."

Das hat sich bislang für den DSD ausgezahlt. Fraglich ist, wie die Mannschaft jedoch den Abgang von Kapitänin Simone Dreischer verkraften kann. Dreischer ist in die Bundesliga zu Schwarz-Weiß Neuss gewechselt. Dafür kehrt die erfahrene Hanna Robens an die Altenbergstraße zurück. Zudem ist noch fraglich, wie es um Spielerinnen steht, die zuletzt aufgrund von Schwangerschaften pausiert hatten. Stella Amend, Melanie Schneider und Christina Frankus könnten dem Kader deutlich mehr Qualität und Tiefe verleihen.

Die Grafenbergerinnen absolvieren nur fünf Spiele. In der Rückrunde, die im Frühjahr beginnt, bliebe allerdings noch genug Zeit, um einen möglichen Rückstand aufzuholen.

(RP)