Schützen in Düsseldorf Angermund müssen ohne Schießstand auskommen

Brauchtum : Ostereierschießen für alle auch ohne Schießstand

Da der Schießstand noch nicht saniert werden konnte – dazu fehlen noch Gelder – setzen die Angermunder Schützen bei ihrem Ostereier-Schießen auf das Lasergewehr.

Der Schießstand im Angermunder Schützenhaus kann weiterhin nicht benutzt werden. „Alle Anträge zur Finanzierung der Instandsetzung sind zwar schon lange gestellt, aber eine Entscheidung seitens der Stadt steht leider noch aus“, sagt Peter Ahlmann, Chef der Bruderschaft. Vor einem Jahr hatte die Polizei ein Gutachten erstellt, das zahlreiche Mängel an den Schießständen auflistete. Der Hochstand auf dem Schützenplatz konnte inzwischen nach einer Überholung wieder freigegeben werden. Für die Sanierung des Luftgewehr- und Kleinkaliberstands im Schützenhaus selbst, die rund 60.000 Euro kosten wird, fehlen noch die Spenden und die Zuschüsse. Denn alleine kann der Verein das Geld nicht aufbringen, zumal er 2017 schon das Schützenhaus für 30.000 Euro saniert hat.

Zudem fallen dem Verein seit Monaten Einnahmen weg, denn auswärtige Schießsport-Gruppen mit bis zu 50 Personen mieten sonst regelmäßig den Schießstand an und kaufen Munition vom Schützenverein an. Die laufenden Kosten bleiben hingegen bestehen.

Normalerweise lädt die Bruderschaft die Angermunder Bürger am Sonntag vor Ostern immer zum Ostereierschießen ein. Damit diese nicht vollständig auf das Vergnügen verzichten müssen, findet diesmal am Sonntag, 14. April, zwischen 11 und 17 Uhr im Schützenhaus, Freiheitshagen 36, ein Alternativprogramm statt. Statt mit dem Kleinkalibergewehr wird diesmal mit einem Lasergewehr geschossen. „Der Vorteil ist, dass damit auch Kinder antreten können“, sagt Ahlmann. Für diese gibt es aber auch weitere Attraktionen wie Pfeilwerfen auf Luftballons und Schießen mit dem Bogen. Als Preise werden bunte Ostereier vergeben. Nachmittags wird Kaffee und Kuchen angeboten.