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Parkplätze am Angermunder S-Bahnhof fallen weg

Verkehr : Parkplätze am Bahnhof fallen weg

Beim RRX-Bau wird der Bahnhof Angermund umgestaltet. Parken wird schwieriger.

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung 5 kritisiert, dass beim Umbau des Angermunder Bahnhofs im Zusammenhang mit dem Bau des Rhein-Ruhr-Express (RRX) Parkplätze wegfallen sollen. Geplant ist am S-Bahnhof die Unterführungen von 2,58 Meter auf 3,70 Meter zu verbreitern. Die Stadt fordert sogar eine Breite von sechs Metern. Außerdem ist geplant, das Umfeld der Unterführung attraktiver und barrierefrei zu gestalten, um den gesamten Bereich aufzuwerten. Da für die neue Wegeführung mehr Platz benötigt wird, fallen dadurch aber voraussichtlich 24 der bislang vorhandenen 69 Parkplätze weg.

„Das ist kontraproduktiv und widerspricht den Überlegungen, den ÖPNV unter anderem durch Schaffung und Ausbau von P&R Parkplätzen attraktiver zu machen, welches auch die Rheinbahn in ihren langfristigen Zielvorstellungen vorgesehen hat“, kritisiert die SPD.

Die Verwaltung sieht keine Möglichkeit, mehr Plätze zu erhalten. Bei einer Verkehrserhebung wurde aber festgestellt, dass 32 der 69 Park & Ride Plätze zweckentfremdet wurden, da dort Dauerparker standen. Die Verwaltung will deshalb Maßnahmen ergreifen, um dies in Zukunft zu unterbinden. Das könnte beispielsweise durch eine Schranke passieren. „Dadurch ließe sich die Zahl der tatsächlich verfügbaren P&R-Stellplätze leicht erhöhen“, rechnet die Verwaltung vor.

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Sie teilt zudem mit, dass im Rahmen einer Machbarkeitsstudie auch die Einrichtung eines zusätzlichen Parkdecks geprüft wurde. „Diese Planungsvariante stößt jedoch sowohl bei der Polizei (Kriminalprävention) als auch beim Planungsamt aus städtebaulichen Gründen auf starke Bedenken“, schreibt die Verwaltung. Dafür soll aber das Bike-and-Ride-Angebot mit zusätzlichen Abstellmöglichkeiten und Fahrradboxen attraktiver ausgebaut werden. „Perspektivisch soll auch in Angermund eine Mobilitätsstation mit Serviceangeboten wie CarSharing, Mietfahrrädern usw. eingerichtet werden“, erklärt die Stadtverwaltung auf Anfrage der SPD.