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Neues Kuratorium unterstützt den Angermunder Kulturkreis.

Kultur in Düsseldorf : Kuratorium unterstützt Kulturkreis

Zu den Zielen des Gremiums soll gehören, junge Menschen für den Verein zu begeistern. Das soll etwa über besondere Veranstaltungen geschehen.

Einen ganz neuen Schub für seine Arbeit könnte der Angermunder Kulturkreis (AKK) durch die Gründung eines Kuratoriums erhalten. Aktuell acht Frauen und Männer aus der Angermunder Industrie, Gesellschaft und dem öffentlichen Leben gehören dem neuen Gremium an. „Die Kuratoren setzen ihre Zeit, ihr Engagement, ihre Persönlichkeit und ihre Kontakte in besonderer Weise ,mäzenatisch‘ – das heißt ohne Gegenleistung – für die Angermunder Kultur ein“, teilt der AKK mit.

Die Idee zu einem Kuratorium kam Wolfgang Küppers. Er lebt seit zwei Jahren in der Rosenstadt und ist seitdem Mitglied im Kulturkreis. Küppers hat sich zuvor in Ratingen beim Förderverein des Industriemuseums Cromford engagiert und dabei erlebt, wie wichtig die Unterstützung und Beratung durch ein Kuratorium sein kann. Küppers hat daraufhin als ersten Wilhelm Graf von Spee angesprochen, der nun das neue Gremium leitet. Zu diesem gehören noch Lorraine Gräfin von Spee, Andrea Lindenlaub, Pfarrer Oliver Dregger, Christian Heede, Hans-Georg Hillenbrand, Ferdinand Wolff und Wolfgang Küppers.

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„Eine wichtige Aufgabe ist es, junge Menschen für den Kulturkreis zu begeistern. Diese kommen aber nur zu uns, wenn wir ein entsprechend interessantes Programm bieten, mit dem wir Aufmerksamkeit erreichen“, sagt Küppers. Als Beispiel nennt er einen Vortrag von einem Landes- oder Bundespolitiker. Um solche Referenten gewinnen zu können, seien die Kontakte der Kuratoren beispielsweise sehr hilfreich.

Der Angermunder Kulturkreis wurde 1972 gegründet und hat laut Satzung das Ziel, das kulturelle Leben in Angermund zu fördern, insbesondere entsprechende Einrichtungen zu unterstützen oder zu betreiben, und den Heimatgedanken zu pflegen. Seinen Sitz hat der Verein im um 1750 erbauten Bürgerhaus an der Graf-Engelbert-Straße. Da dies eines der wenigen noch verbliebenen historischen Gebäude in der Straße ist, ist die Bezirksvertretung 5 nun einem Antrag der CDU gefolgt, mit denen der Erhalt des denkmalgeschützten Hauses gesichert werden soll. So soll die Verwaltung prüfen, inwieweit für das Gebäude Renovierungsarbeiten erforderlich sind und diese sodann auch zeitnah durchführen.