Angermund: Holzschilder sollen saniert werden

Angermund: Holzschilder sollen saniert werden

Die Angermunder Straßenschilder beschäftigten einmal mehr die Bezirksvertretung 5. Für die mehr als 80 Straßen im Ort gibt es ausschließlich bunte geschnitzte Holzschilder, die mit einer Rose verziert sind. Ein Hinweis auf den Zweitnamen "Rosenstadt", der sich auf die Rosenfelder am Ortsrand bezieht. Die SPD hat nun beantragt, dass die Verwaltung eine Bestandsaufnahme erstellen soll, welche dieser Schilder überarbeitet werden müssen, um anschließend die Instandsetzung durchzuführen.

Für diesen Antrag fand sich aber keine Mehrheit, denn die Schilder werden bislang von engagierten Bürgern ehrenamtlich regelmäßig überarbeitet. "Wir sollten erst mit den Ehrenamtlichen sprechen und dann sehen, was die Bürger leisten können und wollen und was die Stadt beitragen kann", sagt Ratsherr Andreas Auler (CDU). Die Befürchtung von Bezirksbürgermeister Stefan Golißa, dass die Stadt aus Kostengründen in Angermund künftig die in Düsseldorf üblichen Schilder aufstellen könnte, wurde von der Bezirksverwaltungsstelle als unbegründet eingestuft. So wurde der Erhalt der besonderen Straßenschilder im Eingemeindungsvertrag aufgenommen, als Angermund 1975 zu Düsseldorf eingegliedert wurde. Damit sollte deutlich gemacht werden, dass sich der Ort sein eigenes Profil bewahren möchte.

Die im Sommer von den Linken in der Bezirksvertretung gewünschte Verbesserung der Lesbarkeit der Schilder in der Dunkelheit kann nicht erfolgen. Dafür reflektierende Farbe zu verwenden lehnte die Verwaltung ab. Die Farbe würde schnell durch die Sonne zerstört werden, die dann abblättert oder ausbleicht.

(brab)