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Das Zentrum plus in Düsseldorf Angermund hat eine neue Leiterin

Älter werden in Düsseldorf : Wo Senioren im Mittelpunkt stehen

Das Zentrum plus in Düsseldorf Angermund hat eine neue Leiterin. Jenny Labow möchte das Haus als lebendigen Treffpunkt gestalten. Das Angebot ist jetzt schon umfangreich.

Seit drei Monaten ist Jenny Labow die neue Leiterin des Zentrum plus im Haus der Gemeinnützigen Stiftung für Seniorenbetreuung in Angermund. Sie möchte die Einrichtung wieder mit Leben füllen, zu einem Treffpunkt und einem Ort der Vernetzung gestalten. „Corona hat in den vergangenen Monaten vieles erschwert, aber ich sehe das auch als Möglichkeit für einen Neustart an“, sagt die 32-Jährige. Sie hat Soziale Arbeit, Psychologie und Gerontologie studiert und bereits in mehreren sozialen Bereichen wie Seniorenberatung und Krankenhaussozialdienst gearbeitet. „Jetzt freue ich mich darauf, viele Ideen umsetzen zu können“, sagt Labow. Dabei will sie sich aber nach dem Bedarf der Besucher richten, deren Anregungen aufgreifen.

Diese sollen bald wieder zahlreich in das Zentrum an der Graf-Engelbert-Straße strömen. „Vor Corona konnten wir hier rund 800 Besucher pro Monat begrüßen“, sagt Susanne Hagg, Geschäftsführerin der Stiftung. Das war durch die vielen Beschränkungen in den vergangenen Monaten nicht mehr möglich. Mehrere Kurse wie Sturzprophylaxe, Gedächtnistraining, ein Literatur- und Spielekreis sowie Sport- und Yoga-Gruppen sind bereits wieder angelaufen – weitere Angebote sollen hinzukommen. Geplant ist zum Beispiel ab November ein Stadtteilfrühstück und einen Klönnachmittag mit Kaffee und Kuchen einzuführen.

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Noch ist eine Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung und unter Beachtung der 3-G-Regel möglich. Dauerhaft will Labow aber das Haus zu einer offenen Anlaufstelle gestalten, in der man sich trifft und austauscht, seine Freizeit gestalten kann, aber auch Beratungen rund um das Leben im Alter erhält. „Das kann beispielsweise eine Beratung zu den Themen Pflegeversicherung, Vorsorgevollmacht oder eine Wohn- oder Trauerberatung sein“, sagt Labow.

Solche Beratungen führt sie selbst  durch. Bei anderen Angeboten ist sie hingegen auf die Mitarbeit von Ehrenamtlern angewiesen, die sich teilweise schon seit vielen Jahren im Zentrum engagieren. „Das machen die häufig ganz eigenständig und toll“, sagt Hagg. Labow hofft, dass sich noch weitere engagierte Mitarbeiter finden, die ihre Ideen im Zentrum umsetzen wollen. „Bei der Demenzbetreuung könnten wir zudem noch dringend Unterstützung gebrauchen. Das Zentrum lebt einfach durch seine Besucher und die Ehrenamtler“, sagt Labow. Und jetzt auch durch einen besonderen Gast, denn ihr Pudelmischling Molly ist der neue Liebling im Haus.

Zurzeit macht sich die neue Leiterin bekannt und hat dafür schon Kontakt zu mehreren örtlichen Institutionen aufgenommen. Außerdem hat sie sich mit einem kleinen Infostand in die Ortsmitte von Angermund und auf den Hannes-Esser-Platz in Wittlaer gestellt und Senioren direkt angesprochen. „Wichtig wäre es, dass die Leute nun regelmäßig unsere Homepage besuchen, den monatlichen Flyer abholen oder uns einfach anrufen. Denn neben dem regelmäßigen Programm kommen immer wieder aktuelle Veranstaltungen hinzu.“ So sind etwa am Dienstag, 16. November, um 14.30 Uhr der Vortrag „Gut hören“ und am Dienstag, 14. Dezember, um 15 Uhr ein Klavierkonzert geplant.