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Düsseldorf-Altstadt: Neue Abstellflächen für Leihräder und Roller an der Mühlenstraße

Verkehr in Düsseldorf : Neue Abstellflächen für Leihräder und Roller an der Mühlenstraße

Um wild geparkte Fahrräder und E-Scooter rund um den Burgplatz einzudämmen, wird zwischen Burgplatz und Liefergasse ein extra Bereich markiert.

Auf der Mühlenstraße hat die Stadt begonnen, Parkflächen mit Pollern zu versehen. Ab dem Restaurant Schwan Richtung Liefergasse sollen die „zusätzlich abgepollerten Bereiche zukünftig als Aufstellflächen für Zweirad-Sharing zur Verfügung stehen“, sagt ein Sprecher der Stadt. Damit sind Leihfahrräder gemeint, E-Scooter und Leihroller. „Ziel ist es, unkontrolliertes Abstellen von Rollern und Fahrrädern rund um den Burgplatz zu verhindern und auf diesen Flächen zu bündeln“, so der Sprecher weiter.

Die Mühlenstraße wurde im August vergangenen Jahres bereits umgebaut, rund zehn Autoparkplätze fielen damals zwischen Liefergasse und Burgplatz weg. Das sollte dafür sorgen, dass Besucher erst gar nicht mehr dort nach einem Parkplatz schauen, sondern direkt ins Parkhaus fahren. Immer wieder gab es Beschwerden über Lärm an der Straße, das Ziel war eine Verkehrsberuhigung. Sogar die Anwohner sollen sich für den Wegfall der Stellplätze ausgesprochen haben, das sei selten der Fall, so der Sprecher der Stadt. Gerade der Parkplatz-Suchverkehr habe aber viele gestört.

Richtig ruhig wurde es offenbar nicht in der Straße, im November gab es eine Anfrage der CDU, die festgestellt hat, dass die Car­sharing-Plätze weiterhin von normalen Pkw zugeparkt wurden. „Wenn man nicht kontrolliert und sich nicht darum kümmert, wird der Versuch nicht erfolgreich sein und scheitern“, sagte André Simon (CDU) damals und sieht das heute noch genauso. Die Probephase für das eingeschränkte Parken sei auf ein Jahr angelegt, die Stadt verwies auf eine „gewisse Eingewöhnungszeit“ für die Parkverbotszone an der Mühlenstraße. Der Ordnungs- und Servicedienst überprüfe aber die Straße nach Falschparkern. Dass weiterhin Autos in die Straße einfahren, das sei auch nicht verboten, so der Stadtsprecher. Das würde entsprechend nicht überwacht. Dass sich vor allem die PS-starken Autofahrer, die Simon öfters dort beobachtet, an die Neuerungen an der Mühlenstraße gewöhnen, das bezweifelt der CDU-Politiker. Der Wegfall der Stellplätze im vergangenen August gehört zu einer umfassenden Neugestaltung der Mühlentraße. Die ersten Umbauarbeiten kosteten mehr als 46.000 Euro, insgesamt will die Stadt 2,9 Millionen Euro in die Modernisierung investieren und für mehr Aufenthaltsqualität sorgen. Auch mit Blick auf die Sanierung des Stadthauses und die Eröffnung des Andreasquartiers.