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Altstadt: Baumkonzept im Stadtbezirk 1 kostet Parkplätze

Vorschau : Sieben Parkplätze weichen 14 Bäumen

In der Sitzung der Bezirksvertretung 1 geht es am Freitag um das Baumkonzept.

Eine lange Tagesordnung haben die Politiker aus dem Stadtbezirk 1 (Altstadt, Carlstadt, Stadtmitte, Pempelfort, Derendorf und Golzheim) am Freitag, 9. November, bei ihrer Sitzung im Rathaus, Marktplatz 2, abzuarbeiten. Neben zwei Bauprojekten werden unter anderem das Stadtbaumkonzept und die Freifläche unter der Brücke an der Jülicher Straße Themen sein. Die Mitglieder kommen um 14 Uhr zusammen.

Bäume Für viele Düsseldorfer bedeuten Grün und Bäume ein Stück Naherholung in der Großstadt. Dass es davon nicht genug geben kann, das hat auch der Rat festgelegt, unter anderem das Stadtbaumkonzept erarbeitet, um punktuell den Baumbestand zu erhöhen und vorhandene Baumstandorte resistenter gegenüber Extremwetterlagen zu gestalten. Im Stadtbezirk 1 werden ab Winter 2018 14 neue Bäume gepflanzt, priorisiert hat die Verwaltung Straßen ohne Baumbestand. An die Diedenhofer Straße sollen zwei Kirschbäume im Parkstreifen gesetzt werden, dafür soll ein Stellplatz wegfallen. Vier Ulmen wird es an der Ottweiler Straße geben, sechs Ahornbäume sind für die Saarbrücker Straße geplant, wo vier Parkplätze weichen müssen, weitere zwei Stellplätze entfallen im Bereich der Weißenburgstraße. Dort erweitert die Stadt den Bestand um zwei Kirschbäume. Bezirksbürgermeisterin Marina Spillner (SPD) stellt sich schon auf eine Debatte ein, weil insgesamt sieben Parkplätze im Stadtbezirk wegfallen. „Nur so können aber der fließende Verkehr und ausreichende Gehwegbreiten erhalten werden“, sagt Spillner.

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Freizeitfläche Auch das letzte Baufeld in dem sechs Hektar großen Wohngebiet an der Marc-Chagall-Straße steht kurz vor dem Abschluss. Das hat die SPD im Stadtbezirk 1 zum Anlass genommen, eine Anfrage zur Freifläche unter der Brücke Jülicher Straße zu stellen. „Zwar wohnen bisher vor allem Familien mit kleinen Kindern im Le Flair“, sagt Spillner. „Die werden aber auch älter.“ Deshalb hofft die Bezirksbürgermeisterin darauf, dass unter der Brücke ein Outdoor-Parcour (Calisthenics) entstehen könnte und „ein paar „Chill-Bänke“. Offenbar hatte der Bauherr angedeutet, dass er das Grundstück an die Stadt übergeben will. „Damit würden wir auch einer möglichen Verwahrlosung entgegenwirken“, sagt Marina Spillner.