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Gerresheim: 900. Frühstück im Netzwerk Gerresheim

Gerresheim : 900. Frühstück im Netzwerk Gerresheim

Jeden Mittwoch treffen sich von 10 bis 12 Uhr rund 100 Senioren zu einem gemeinsamen Frühstück im Bürgerhaus. Vergangenen Mittwoch fand das 900.Frühstück statt. RP-Mitarbeiterin Christine Wolff sprach mit Gisela Schütz, einer der Organisatoren über Ziele und Sinn solcher Treffen.

Frau Schütz, zum 900. Mal treffen Sie sich zum Frühstück. Was ist bei Ihren Treffen so besonders?

Schütz Rund 100 Senioren setzen sich einmal in der Woche, immer mittwochs, zusammen und tauschen sich aus. Vor 18 Jahren wurde das Netzwerk gegründet. Seitdem ist es in Gerresheim etabliert und beliebt. Es gibt solche Treffen jetzt auch in anderen Stadtteilen.

Welche Vorteile bietet so ein Netzwerk?

Schütz Viele. Wenn beispielsweise kleine Reparaturen oder ähnliches anfallen, können wir uns gegenseitig helfen. Viele der Senioren sind ja allein stehend, man hat also immer einen Ansprechpartner.

Ist das Treffen offen für alle, die gern mal vorbeischauen mögen?

Schütz Im Prinzip schon, wir sind kein Verein. Doch in der Regel kennt man sich in der Gruppe. Aber natürlich kommen immer wieder mal neue Gäste hinzu.

Wie finanzieren Sie die Treffen?

Schütz Jeder, der an dem Frühstück teilnimmt, zahlt 2.50 Euro.

Wie lange kommen Sie selbst schon zu den Netzwerktreffen?

Schütz Ich nehme seit rund 17 Jahren teil. Damals wurde ich arbeitslos und bekam in meinem Alter mehr keinen neuen Job. In dieser Zeit bin ich dann mal zu dem Frühstück gekommen. Dann habe ich angefangen mich ehrenamtlich zu engagieren und so kam eins zum anderen. Mir macht die Arbeit hier aber unglaublich viel Spaß, und man bekommt viel zurück.

Jetzt hatten Sie gerade das 900. Frühstück. Wie wurde das gefeiert?

Schütz Einige aus der Bezirksvertretung sind zu uns gekommen und noch weitere Gäste aus der Wirtschaft wie beispielsweise von der Deutschen Bank. Da wurde es etwas voller, lauter und länger. Das hat viel Spaß gemacht.

Unternehmen Sie sonst auch noch etwas gemeinsam?

Schütz Ja. Einmal im Monat gehen wir gemeinsam wandern. Im Juni schauen wir uns beispielsweise ein Spargelfeld an. Einmal im Jahr verreisen wir auch gemeinsam. Bei den Reisen fahren allerdings nicht alle 100 Teilnehmer mit, sondern da sind wir in der Regel so rund 30 Teilnehmer.

(cwo)