Stadtstrände in Düsseldorf starten im März - Diskussionen im Rat

Diskussionen im Rat: Stadtstrände in Düsseldorf starten im März

Die drei neuen Stadtstrände können wie geplant am 1. März in Betrieb gehen. Das ist das Ergebnis einer langen Diskussion im öffentlichen und nicht-öffentlichen Teil des Stadtrates.

Heftig stritten die Politiker dabei über die geplanten Strände. Grund: CDU und FDP ärgerten sich über Container, die an den Standorten am KIT sowie am Tonhallen- und Robert-Lehr-Ufer aufgestellt werden sollen.

Die CDU hatte deshalb einen Antrag gestellt, dass die Stadt mit dem künftigen Betreiber nachverhandeln soll. Dieser wurde trotz Stimmen unter anderem von Union und Liberalen mit knapper Mehrheit im nicht-öffentlichen Teil abgelehnt.

„Das Ganze hat mit einem Stadtstrand nichts mehr zu tun“, hatte CDU-Fraktionschef Rüdiger Gutt zuvor ausgeführt. Für ihn und seine Fraktion waren bei den Containern viele Fragen ungeklärt, genauer wollte er zum Beispiel wissen, wie groß diese sein werden und wie sie auf der abschüssigen Wiese am KIT aufgebaut werden sollen. Auch Vertragsdetails sieht die Union kritisch – über diese wurde allerdings in nicht-öffentlicher Sitzung debattiert.

Die Diskussion über die Gestaltung der Strände wurde derweil erstmals öffentlich geführt. Planungsdezernentin Cornelia Zuschke stellte dabei noch einmal das Konzept vor und warb für dieses – ebenso wie Grüne und SPD. Die FDP fürchtet hingegen eine „Ballermannisierung“ des Rheinufers und hatte sich schon im Herbst gegen die Stadtstrände ausgesprochen.

Dadurch, dass es keine Mehrheit für den Änderungsantrag der CDU gab, können die Strände in Betrieb gehen.

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