Stadtplanung Düsseldorf: So soll die Kesselstraße entwickelt werden

Stadtplanung : So soll die Kesselstraße entwickelt werden

(nic) Die erste Phase des städtischen Wettbewerbsverfahrens für die Halbinsel Kesselstraße ist beendet. Eine Jury hat aus insgesamt 23 eingereichten Beiträgen fünf ausgewählt, die nun weiter bearbeitet werden sollen.

Es handelt sich um Entwürfe der Büros DFZ Architekten, Herr & Schnell Architekten, Kister Scheithauer Gross, NEW und Schmitz Architekten. Ein Düsseldorfer Büro ist nicht darunter. Sie wurden am Dienstagabend in der Hulda-Pankok-Gesamtschule vorgestellt. In dem Wettbewerb sollen auch Bürger die Möglichkeit haben, sich zu den Entwürfen zu äußern und Ideen dazu anzubringen.

Aufgabe des Wettbewerbs war es,  ein städtebauliches, freiraumplanerisches und verkehrliches Konzept für die Halbinsel zu entwickeln, die aus Sicht der Stadt eine bedeutende und zentral gelegene Potenzialfläche ist. „Mit der Entwicklung dieser Halbinsel besteht nicht nur die Möglichkeit der Erweiterung des Medienhafens, sondern gleichzeitig die Aufgabe, einen angemessenen Abschluss gegenüber der sich weiter westlich anschließenden industriellen Hafennutzung zu formulieren“, hieß es dazu von der Stadt.

Der Entwurf von Stefan Schmitz und die3 landschaftsarchitektur. Foto: Architekten
Der Entwurf von DFZ Architekten + Atelier Loidl. Foto: Architekten

Aktuell laufen in diesem Bereich unter anderem die Bauarbeiten für einen Teil des Trivago-Campus’: Während das sechsgeschossige Gebäude samt Tiefgarage bereits fertiggestellt ist, wächst nebenan ein 16-geschossiger Büroturm. Baustart für das aufwendige Projekt Pier One des Architekten Christoph Ingenhoven kann dagegen frühestens 2020 sein. Der Bau soll auf rund 160 Bohrpfählen nordöstlich der Halbinsel Kesselstraße im Wasser stehen und die umliegenden Landzungen miteinander verbinden.

Mehr von RP ONLINE