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Uecker/Wenders: "Wir sind hier im Club der gegenseitigen Bewunderer"

Uecker/Wenders : "Wir sind hier im Club der gegenseitigen Bewunderer"

Hunderte Menschen standen Schlange am Grabbeplatz, um das Gipfeltreffen zweier berühmter Künstler mitzuerleben, die zurzeit in Düsseldorf ausstellen. Für Günther Uecker ist die Stadt Werkstatt und Wahlheimat, während Wim Wenders in ihr geboren ist. Die Granden hatten sich viel zu erzählen, sie lobten sich gegenseitig für ihre Kunst und stellten die großen Fragen des Lebens. Ruhig, intensiv und persönlich entwickelte sich dieser Dialog.

Hunderte Menschen standen Schlange am Grabbeplatz, um das Gipfeltreffen zweier berühmter Künstler mitzuerleben, die zurzeit in Düsseldorf ausstellen. Für Günther Uecker ist die Stadt Werkstatt und Wahlheimat, während Wim Wenders in ihr geboren ist. Die Granden hatten sich viel zu erzählen, sie lobten sich gegenseitig für ihre Kunst und stellten die großen Fragen des Lebens. Ruhig, intensiv und persönlich entwickelte sich dieser Dialog.

Die Sehnsucht nach dem perfekten Werk verbindet sie, beide sind weit gereist, einmal um die Welt, ihr Werk ist interkulturell geprägt. "Wir sind hier im Club der gegenseitigen Bewunderer", brach es einmal aus Wenders heraus. Sanft ging K-20-Chefin Marion Ackermann dazwischen. Die 320 Menschen im Saal und jene draußen vor der Tür lauschten aufmerksam. Viele Ehrengäste sah man in der ersten Reihe, darunter Harry Schmitz und Beat Wismer vom Museum Kunstpalast, Christine Uecker und Donata Wenders, Hagen Lippe-Weißenfeld (Kunstsammlung NRW) - in der zweiten Reihe die Galeristen Hans Mayer und Hans Strelow, Ueckers Wegbegleiter seit Jahrzehnten.

(abo)