Party: Winterbrauchtum trifft Sommerbrauchtum

Party: Winterbrauchtum trifft Sommerbrauchtum

Die prominente Gesellschaft "Reserve" gehört zu den Schützen im Sommerbrauchtum. Dennoch machen die Männer mit den blau-weiß-gepunkteten Fliegen seit Jahren immer wieder ihre eigene Karnevalsveranstaltung. "Närrische Monatsversammlung" nennen sie diese. Der Erfolg war eher mäßig. Da kamen Präsident Wilfried Kiefer und sein Vorstand auf die Idee, die eigene Jecken-Sitzung gemeinsam mit der Karnevalsgesellschaft "Gerresheimer Bürgerwehr" zu veranstalten, unter dem Motto "Sommerbrauchtum trifft Winterbrauchtum".

Die prominente Gesellschaft "Reserve" gehört zu den Schützen im Sommerbrauchtum. Dennoch machen die Männer mit den blau-weiß-gepunkteten Fliegen seit Jahren immer wieder ihre eigene Karnevalsveranstaltung. "Närrische Monatsversammlung" nennen sie diese. Der Erfolg war eher mäßig. Da kamen Präsident Wilfried Kiefer und sein Vorstand auf die Idee, die eigene Jecken-Sitzung gemeinsam mit der Karnevalsgesellschaft "Gerresheimer Bürgerwehr" zu veranstalten, unter dem Motto "Sommerbrauchtum trifft Winterbrauchtum".

Und gleichzeitig wechselten sie den Veranstaltungsort: Vom Brauhaus Schumacher Ost in die Rheinterrasse. Die Mannschaft umKiefer war dann auch sehr zufrieden. Der Rheingoldsaal war ausverkauft. Die Voraussetzungen waren auch günstig. Viele Reservisten sind auch im Karneval engagiert. Und zum Dritten Zug der Gesellschaft gehört sogar eine Reihe von Ex-Prinzen. Eines ihrer prominenten Mitglieder, Stephan Friedel, ist gleichzeitig Präsident der Gerresheimer.

Er übernahm nicht nur die Moderation, sondern ließ zur Stimmungsverstärkung auch Mitglieder der Bürgerwehr in Uniform aufmarschieren. Die überwiegend kostümierten "Reserve"-Kameraden waren von Anfang an gut drauf. Prinz Carsten II. und Venetia Yvonne zogen auch auf. Christian Pape mit seinem immer so unfroh dreinblickenden Partner Dr. Bimmermann kam mit seinen kleinen Anekdoten aus dem Alltag gut an.

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Eine Glanznummer war das Tanzkorps Fidele Sandhasen - als Kölner Gruppe mit Alaaf begrüßt. Auf der Bühne agierten tatsächlich Leistungssportlerinnen und Akrobatinnen. Die Band De Fetzer sorgte mit ihren Liedern für das richtige Düsseldorf-Gefühl. Der Amerikaner John Doyle, der vor allem über die Besonderheiten der deutschen Sprache witzige Anmerkungen macht, durfte erst nach Zugaben von der Bühne.

Und die Palm-Beach-Girls (als hübsche Affen verkleidet) setzten ein weiteres Ausrufezeichen. Zum Schluss traten dann die Swinging Funfares als echte Hochreißer auf. Unter den Gästen: Thomas Geisel (Mitglied der "Reserve") und Schützenchef Lothar Inden.

(wber)