Sofa-Streit: Wackerbarth akzeptiert Vergleich

Sofa-Streit : Wackerbarth akzeptiert Vergleich

Jetzt ist es endgültig: Der Fotokünstler Horst Wackerbarth akzeptiert im "Sofa-Streit" den Vergleichsvorschlag des Kölner Oberlandesgerichts in Höhe von 30.000 Euro.

In dem Prozess ging es um eine Werbekampagne der Stadt Bonn, die mit einem blauen Sofa für sich geworben hatte. Wackerbarth sah darin einen Verstoß gegen das Urheberrecht, weil Markenzeichen seiner Foto-Kunstreihe seit Jahren eben ein rotes Sofa ist.

Jetzt, nach fünf Jahren juristischen Streitereien, ist der Künstler mit Wohnsitz in Düsseldorf genervt. "Leider muss ich dem Vergleich zustimmen. Die Alternative würde erneut hohe Summen verschlingen, die ich als Künstler nicht aufwenden kann. Die Stadtwerke Bonn, ein kommunales Unternehmen der ehemaligen Bundeshauptstadt, verfügen über andere finanzielle Ressourcen." Er sagt aber auch, dass die Vergleichssumme nicht einmal die Fremdkosten für das nun fünf Jahre währende Verfahren trage. Wackerbarth: "Es ist eine gefühlte Niederlage."

(ak)