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Laila Hamidi: Vom Flüchtling aus Afghanistan bis zur Visagistin der Stars

Laila Hamidi : Vom Flüchtling aus Afghanistan bis zur Visagistin der Stars

Im Zeitalter von Instagram und Selfies treibt die Selbstinszenierung ungeahnte Blüten. Wer auffallen will, muss schon ein Händchen für Styling, für Make-up und Haare haben. Weil vor allem Stars bei Auftritten auf dem roten Teppich oder Film- und Foto-Aufnahmen für Shows und Magazine im besten Licht erscheinen wollen, vertrauen sie Schönheits-Profis. Eine der weltweit bekanntesten ist Laila Hamidi. Als Jugendliche hat sie Afghanistan, Krieg und Elend erlebt. 1997 floh sie in die Niederlande und ging von dort später nach Düsseldorf. Sie schaffte den Sprung zu einer Visagistin, die nun Aufträge aus Hollywood und von Fußballstars bekommt. Erst am Wochenende war sie bei der Messe Beauty mit der "Goldenen Maske für Visagistik" ausgezeichnet worden.

Im Zeitalter von Instagram und Selfies treibt die Selbstinszenierung ungeahnte Blüten. Wer auffallen will, muss schon ein Händchen für Styling, für Make-up und Haare haben. Weil vor allem Stars bei Auftritten auf dem roten Teppich oder Film- und Foto-Aufnahmen für Shows und Magazine im besten Licht erscheinen wollen, vertrauen sie Schönheits-Profis. Eine der weltweit bekanntesten ist Laila Hamidi. Als Jugendliche hat sie Afghanistan, Krieg und Elend erlebt. 1997 floh sie in die Niederlande und ging von dort später nach Düsseldorf. Sie schaffte den Sprung zu einer Visagistin, die nun Aufträge aus Hollywood und von Fußballstars bekommt. Erst am Wochenende war sie bei der Messe Beauty mit der "Goldenen Maske für Visagistik" ausgezeichnet worden.

Hermann Bühlbecker (l.) mit Nevin und Eric Maxim Choupo-Moting. Foto: Endermann Andreas

Auf Einladung von Bastian Ammelounx, Deutschland-Chef der italienischen Modemarke La Martina, plauderte Laila Hamidi - elegant im Hosenanzug à la Chanel - vor 50 Gästen aus Mode, Sport und Medien aus dem Nähkästchen. "Was macht eine Fashion-Ikone aus?" war das Thema der Netzwerk-Reihe "La Martina Academy" in der Villa an der Rheinpromenade. Für Laila Hamidi, die mit Promis wie Karolína Kurková oder Bar Rafaeli auf Tuchfühlung geht, ist Stil mehr als nur ein Synonym für chic und modern. "Eine Frau hat das Zeug zur Stilikone, wenn sie souverän den Mix aus trendy und zeitloser Eleganz beherrscht", sagte die 35-Jährige.

Unter den aufmerksamen Zuhörern waren gestern Abend unter anderem die Moderatorinnen Pia Moghaddam, Annica Hansen und Jennifer Knäble, Sopranistin Kriemhild Siegel, die Schauspieler Pia Sarpei und Jo Weil sowie Lambertz-Chef Hermann Bühlbecker. Zum ersten Mal dabei waren Fußballprofi Eric Maxim Choupo-Moting und seine Frau Nevin. Die 28-Jährige trug - ganz stylisch - zu orangefarbenen High-Heels einen Sternen-bedruckten Zweiteiler und eine silberne Lederjacke.

(dh)