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Hochschule: Thomas Geisel und die Kulturfreunde

Hochschule : Thomas Geisel und die Kulturfreunde

Bei den Kulturfreunden der Stadt hat sich Oberbürgermeister Thomas Geisel zuletzt wohl nicht eben beliebt gemacht - die Debatte um die Zukunft des Schauspielhauses hat Spuren hinterlassen. So lässt sich das amüsiert-verwunderte Lachen deuten, das ihm gestern von vielen Plätzen beim Festakt zum 50. Geburtstag der Fördergesellschaft der Robert-Schumann-Hochschule entgegenschallte. Und zwar als Reaktion auf sein Lob für die "Kulturmetropole Düsseldorf". Wenn Umfragen zeigten, dass die Einkaufsmöglichkeiten als herausragende Qualität der Stadt wahrgenommen würden, empfinde er das als falsch, hatte Geisel bei seinem Grußwort im Schumann-Saal des Museums Kunstpalast gesagt. "Das ist nicht das Licht, das in Düsseldorf am hellsten leuchtet. Düsseldorf ist eine Kultur- und Kunstmetropole." Er hob die großen Düsseldorfer Namen im Bereich der Musik (von Clara und Robert Schumann bis zu Kraftwerk und den Toten Hosen) hervor, aber auch in der Literatur und der Bildenden Kunst.

Bei den Kulturfreunden der Stadt hat sich Oberbürgermeister Thomas Geisel zuletzt wohl nicht eben beliebt gemacht - die Debatte um die Zukunft des Schauspielhauses hat Spuren hinterlassen. So lässt sich das amüsiert-verwunderte Lachen deuten, das ihm gestern von vielen Plätzen beim Festakt zum 50. Geburtstag der Fördergesellschaft der Robert-Schumann-Hochschule entgegenschallte. Und zwar als Reaktion auf sein Lob für die "Kulturmetropole Düsseldorf". Wenn Umfragen zeigten, dass die Einkaufsmöglichkeiten als herausragende Qualität der Stadt wahrgenommen würden, empfinde er das als falsch, hatte Geisel bei seinem Grußwort im Schumann-Saal des Museums Kunstpalast gesagt. "Das ist nicht das Licht, das in Düsseldorf am hellsten leuchtet. Düsseldorf ist eine Kultur- und Kunstmetropole." Er hob die großen Düsseldorfer Namen im Bereich der Musik (von Clara und Robert Schumann bis zu Kraftwerk und den Toten Hosen) hervor, aber auch in der Literatur und der Bildenden Kunst.

Geisel dankte der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Musikhochschule, die allein in den vergangenen zehn Jahren 812.000 Euro Fördermittel ausgeschüttet hat. Deren Mitglieder (aktuell sind es laut Vorstand Christoph Louven 480; weitere sind immer erwünscht) seien ein "wichtiges Beispiel für das große Engagement der Bürger für die Kultur in der Stadt", so Geisel. Umso wichtiger sei aber auch eine lebendige Diskussion über die vielen Facetten der Kultur, fügte er hinzu: Nicht jeder Vorschlag, der einem nicht gefalle, "muss einen Banausen zum Absender haben".

(nic)