Literaturbüro Nrw: Tee-Zeremonie zu Ehren einer japanischen Literatin

Literaturbüro Nrw: Tee-Zeremonie zu Ehren einer japanischen Literatin

Kulinarik gepaart mit Literatur ist eine gute Möglichkeit, eine andere Kultur besser kennenzulernen. Dies hat auch das Literaturbüro NRW erkannt und lud deshalb zur Tee-Zeremonie bei "Anmo Art/Cha" ein. Der Name rührt aus den Vornamen der beiden Betreiberinnen, Anna Friedel und Motoko Dobashi, die sich während ihres Kunststudiums in München kennengelernt haben. Friedel ist Fachfrau für chinesische Tees, Dobashi ist "Sencha-Do", also eine Art zertifizierte Meisterin der japanischen Teezubereitung.

Kulinarik gepaart mit Literatur ist eine gute Möglichkeit, eine andere Kultur besser kennenzulernen. Dies hat auch das Literaturbüro NRW erkannt und lud deshalb zur Tee-Zeremonie bei "Anmo Art/Cha" ein. Der Name rührt aus den Vornamen der beiden Betreiberinnen, Anna Friedel und Motoko Dobashi, die sich während ihres Kunststudiums in München kennengelernt haben. Friedel ist Fachfrau für chinesische Tees, Dobashi ist "Sencha-Do", also eine Art zertifizierte Meisterin der japanischen Teezubereitung.

"Ich bin ganz glücklich, eher per Zufall auf diesen schönen Laden gestoßen zu sein", sagte Maren Jungclaus vom Literaturbüro NRW. Die Lesung mit Nanae Aoyama mit ihrem Buch "Eigenwetter" (Cass-Verlag) kam gut an. Die japanische Autorin, 1983 in Saitama geboren, gab ihr literarisches Debüt 2005 mit der Novelle "Mado no akari ("Licht im Fenster"). 2007 erhielt sie für "Eigenwetter" den renommierten Akutagawa-Preis. Die Geschichte erzählt unter anderem von Vorurteilen im Hinblick auf das Alter wie Einsamkeit und Warten auf den Tod. Die Autorin las Auszüge des japanischen Originaltextes, der eine besondere, authentische Atmosphäre verbreitete. Verlagschefin Katja Cass übersetzte den Text.

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Ausgesprochen entspannt und dennoch sehr informativ erklärte Dobashi zudem den anwesenden Teefreunden die Zubereitungsvarianten von Sencha-Tee, darunter die Kostbarkeit "Gyokuro" sowie unterschiedliche Matcha-Tees, die zu einem feinen Pulver, das später eine cremige Konsistenz bewirkt, vermengt werden. Ferner gab es Tipps für die Wassertemperatur, die den Geschmack zwischen bitter und süßlich beeinflusst.

Die beiden wollen bis zu vier Mal im Jahr ihren Laden auch als Galerie nutzen, gerade fand die Vernissage zu "Ecco Gelb" mit Arbeiten von Jana Schröder und Mauricio Nannucci statt.

(schk)