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So lief das Campfire Festival 2018 in Düsseldorf

Campfire Festival : Sommer, Sonne, Medienzirkus vor dem Landtag

So schön war das Campfire Festival 2018

Umsonst und draußen – und hochspannend: Bei perfektem Spätsommer-Wetter lockte das Campfire Festival prominente Gäste aus der Medienbranche ebenso wie interessierte Bürger auf die Wiese vor dem Landtag.

Diskussionen über innere Sicherheit, Fake News und das Erstarken der AfD; auf der anderen Seite: Kaffeetrinken im Sonnenschein mit perfektem Blick auf den Rheinturm, gemütlich über die Wiese vorm Landtag schlendern, mitmachen, selbst ein Medienmacher sein. Diese ungewöhnliche Kombi gab es am Wochenende beim Campfire-Festival für Journalismus und digitale Zukunft von Rheinischer Post und dem gemeinnützigen Recherchezentrum Correctiv. Tausende Besucher aus der Branche und an Medien interessierte Bürger folgten der Einladung zu dem kostenlosen Festival.

Zu besprechen gab es einiges, so ging es etwa am Samstagnachmittag im RP-Zirkuszelt um die Zukunft des Lokaljournalismus. Nicole Lange, stellvertretende Leiterin der Düsseldorfer RP-Redaktion, wollte dabei von ihren Gästen – allesamt Chefredakteure von Regionalzeitungen – wissen: Brauchen wir noch Schützenfeste (Antwort: ja!) und was ist die Zukunft der Berichterstattung im Lokalteil? Außerdem sprach das Team der Lokalredaktion über das neue Rechercheprojekt „Wem gehört Düsseldorf?“ zusammen mit Correctiv.

Aber auch zahlreiche prominente Gäste stellten sich den Fragen in den Diskussionen, NRW-Innenminister Herbert Reul redete über das Thema Sicherheit, Journalist Richard Gutjahr moderierte selbst und sprach über das Ende der Smartphone Ära. Außerdem dabei: der türkische Journalist Can Dündar, Bild am Sonntag-Chefredakteurin Marion Horn, Hajo Schumacher, Udo Röbel, Thomas Kutschaty und Correctiv-Gründer David Schraven. L.Ihme