Aphorismen: Sarkastisches vom Strafverteidiger

Aphorismen : Sarkastisches vom Strafverteidiger

Er kann es nicht lassen. Denn eigentlich sollte nach dem vierten Band Schluss sein. Doch Hermann Rosenkranz hatte schon damals so viele neue Aphorismen gesammelt, dass jetzt der fünfte Band erschienen ist. "Letztes Aufbegehren", nennt es der bekannte Düsseldorfer Strafverteidiger, der sich vor einigen Jahren aus der Jurisprudenz zurückgezogen hat, sein neuestes Buch mit dem Untertitel "Sprüche aus dem Abendrot".

Er kann es nicht lassen. Denn eigentlich sollte nach dem vierten Band Schluss sein. Doch Hermann Rosenkranz hatte schon damals so viele neue Aphorismen gesammelt, dass jetzt der fünfte Band erschienen ist. "Letztes Aufbegehren", nennt es der bekannte Düsseldorfer Strafverteidiger, der sich vor einigen Jahren aus der Jurisprudenz zurückgezogen hat, sein neuestes Buch mit dem Untertitel "Sprüche aus dem Abendrot".

Rosenkranz war bekannt für seine scharfzüngigen Plädoyers. Und sie waren kurz, was manchen Richter erfreute. Doch Rosenkranz befindet immer noch im Unruhestand. Und das auch sprachlich. "Man nennt mich den Sarkasten von Himmelgeist", sagt er. Denn in dem südlichen Stadtteil ist er zuhause. Mit spitzer Feder pikt er eigene und die Unzulänglichkeiten anderer auf. Dann verwandelt er sie in knappe ironische Bonmots, Sentenzen und Aperçus: kurz Aphorismen. "Je später das Leben, desto wahrer die Sprüche", meint er. Und er hat gesagt: "Man sollte nie nie sagen." Vielleich gibt es auch Band sechs.

"Letztes Aufbegehren" ist im Brockmeyer Verlag erschienen und kostet 9,90 Euro.

(wa.)