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Jubiläum: Rotary-Club Düsseldorf-Süd unterstützt weltweit Projekte

Jubiläum : Rotary-Club Düsseldorf-Süd unterstützt weltweit Projekte

Herzblut, Professionalität und Nachhaltigkeit: Wer den Rotariern des Clubs Düsseldorf-Süd ein Projekt anvertraut, weiß es in guten Händen. Seit einem halben Jahrhundert hilft der 1963 gegründete Club Menschen.

Zunächst in Düsseldorf, inzwischen auf dem ganzen Globus. Ein Engagement, das die Rotarier Arnd Denkhaus und Siegfried Mattern in einer lesenswerten Chronik dokumentiert haben. "Am Anfang stand die Unterstützung des Vereins Lebenshilfe für geistig behinderte Kinder — ein Projekt, das zwei Jahrzehnte unsere Arbeit prägte", sagt Mitglied Michael Dederichs.

Doch dabei sollte es nicht bleiben. Aussiedler in Unna-Massen, Asylbewerber aus Eritrea, Grundschüler in Eller, Studenten in Litauen, kranke Kinder in Leningrad und Düsseldorf: Sie alle profitierten von den Ideen und Spenden des bis zu 90 Mitglieder zählenden Clubs. Eine Bilanz, die im Jubiläumsjahr besonders verpflichtet. "Zwei Projekte rücken wir in den Fokus: die medizintechnische Ausstattung eines tropenmedizinischen Instituts in Äthiopien und die Einrichtung einer weiteren psychosozialen Krebsberatungsstelle in der Region", sagt der Club-Präsident und vormalige Direktor der Universitätsfrauenklinik, Hans Georg Bender.

Das neu gegründete Institut im äthiopischen Asella haben die Heinrich-Heine-Universität und die dortige Adama Universität gemeinsam initiiert. Es soll die Patientenversorgung vor Ort und die Ausbildung Düsseldorfer Tropenmediziner verbessern. Die neue Krebsberatung könnte in Duisburg eingerichtet werden. "Wir müssen allerdings noch Gespräche führen", sagt Bender. Jeden Mittwoch — immer ab 13.15 Uhr — treffen sich die Rotarier im Industrieclub.

Künftiger Club-Chef wird Ex-Landesminister Fritz Behrens sein.

(jj)