Premiere: Robert Hülsmann zeigt sein erstes Kunst-Kochbuch

Premiere : Robert Hülsmann zeigt sein erstes Kunst-Kochbuch

Eigentlich wollte er nie ein Kochbuch schreiben, doch nach einer Flasche Rotwein mit dem Künstler Joe Brockerhoff hatte der ihn überredet. Und so stellte Robert Hülsmann gestern sein erstes - und vermutlich nicht letztes - Kochbuch vor. Es heißt "Roberts Kochbuch", und der Künstler Joe Brockerhoff hat ganz entscheidenden Anteil daran.

Eigentlich wollte er nie ein Kochbuch schreiben, doch nach einer Flasche Rotwein mit dem Künstler Joe Brockerhoff hatte der ihn überredet. Und so stellte Robert Hülsmann gestern sein erstes - und vermutlich nicht letztes - Kochbuch vor. Es heißt "Roberts Kochbuch", und der Künstler Joe Brockerhoff hat ganz entscheidenden Anteil daran.

So hat er alle - eigentlich weißen - Tischdecken der Brasserie Hülsmann am Belsenplatz bunt bemalt, darauf wurden dann die Gerichte der Rezepte drapiert, und der Fotograf Wolfen hat tolle Fotos von Sauerbraten, Jacobsmuscheln oder Mangoldeintopf geschossen. Hülsmann hat in diesem 245 Seiten starken Buch alle Rezepte abgedruckt, die er auch am Belsenplatz für seine Gäste kocht. "Ich habe alles im Kopf, nichts auf Papier", erzählte er gestern bei der Präsentation, um die sich vor allem Buchhändler Bernd Gossens gekümmert hatte.

Hülsmann, 66 Jahre alt, ist ein Koch mit Legende. Mitte der 70er- Jahre erkochte er sich mit seinem Restaurant an der Oberkasseler Straße einen Stern. Nach zehn Jahren hatte "er keinen Bock mehr" und gab den Stern ab. Er war einer der ersten, der sich das traute. Das Restaurant wurde aufgelöst, er und seine Frau Doris eröffneten den "Lindenhof" in Büderich. Seit 2009 gibt es die Brasserie in Oberkassel. Doris und Tochter Jenny kümmern sich um Service und Organisation der Brasserie mit ihren 40 Mitarbeitern.

Joe Brockerhoff ist der Meinung, dass auch Kochen eine Kunst sei. "Vor allem dann, wenn man so kocht wie Robert." Beide zitieren dann noch den Koch aller Köche, Auguste Escoffier: "Eine gute Küche ist das Fundament allen Glücks." Von Escoffier hat Hülsmann noch einen Tipp abgeguckt: An jeden Fond am Ende einen Tropfen Maggi geben.

(ak)
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