Fünf Lieblingsorte : Ein Sternekoch mit Freude an Kampfsport

Robert Op den Kamp ist der Küchenchef und Besitzer des Restaurants „Rob’s Kitchen“ im ehemaligen D’Vine auf der Lorettostraße. An Düsseldorf mag er besonders die Vielfalt, die herzlichen Menschen und den Stadtteil Bilk.

Von den Niederlanden fast einmal um die Welt, ist Robert (Rob) Op den Kamp, 41, schlussendlich in Düsseldorf gelandet. Der Küchenchef und Besitzer des Restaurants „Rob’s Kitchen“ hat sich im ehemaligen D’Vine auf der Lorettostraße niedergelassen und ist dort bereits nach kurzer Zeit zu einer Institution geworden.

Nach seinem Studium an der Hotel Management School in Maastricht wurde Op den Kamp in der Traube Tonbach in Baiersbronn unter Harald Wohlfahrt in die Geheimnisse der Spitzenküche eingeweiht. „Von da aus zog es mich nach Spanien, wenig später dann nach Singapur und Österreich. Das Reisen liegt mir im Blut“, sagt er. Im Restaurant Aurelia in Lech am Arlberg erkochte er sich einen Michelin-Stern. Nach weiteren Stationen in Dubai und New York und einem Zwischenstopp im Restaurant Vendôme bei Joachim Wissler beschloss er, der Haute Cuisine den Rücken zu kehren.

Bodenständig und solide sollte es von nun an sein. „Ich bevorzuge heute eine hochqualitative, aber bezahlbare Küche“, sagt Op den Kamp. Seine Karte im Rob’s Kitchen bietet regionale, mediterrane und französische Küche. Die Mittagskarte wechsle alle zwei Wochen.

Beliebt sei im Sommer auch die große Außenterrasse mit rund 40 Plätzen. „Hier sitzt man abends lange nach dem Essen bei einem oder auch mehreren Gläsern Wein – und wir freuen uns, dass wir damit so etwas wie der Garten Düsseldorfs für unsere Gäste sind.“

Der Küchenprofi liebt an Düsseldorf besonders die Vielfalt der Stadt und die herzlichen Menschen. Besonders der Stadtteil Bilk hat es ihm angetan.

Lorettostraße „Als Holländer gefällt mir besonders der Mix der verschiedenen Lokale, Geschäfte und Menschen“, sagt Robert op den Kamp und lacht. „Die Straße ist so abwechslungsreich und bietet viel Raum für Kreativität. Sie ist in meinen Augen einzigartig in der ganzen Stadt.“

Düsseldorfer Rheinstrand Bei Sonnenschein drehe er gern seine Runden auf dem Fahrrad, von Unterbilk nach Hamm, immer am Rhein entlang. „Die Kombination aus Großstadt und grüner Idylle ist einfach fantastisch“, erzählt Robert Op den Kamp. Hier wundert es auch niemanden, wenn ein Reiter auf seinem Pony die Straße überquert.“

Carlsplatz „Nirgendwo kann ich so viel Qualität sehen, fühlen und schmecken“, sagt der Koch begeistert. „Die Vielfalt an frischen und exotischen Produkten ist überwältigend, ich kaufe hier viele frische Produkte für mein Restaurant. Im Sommer treffe ich mich auch öfter mit Freunden auf einen Aperitif.“

Taifun Sports Als Ausgleich zu seinem stressigen Kochalltag treibt der Küchenchef mit Vorliebe Kraftsport. Dafür geht er gerne in das Kampfsportstudio Taifun Sports. „Ich stehe den ganzen Tag in der Küche, meine Muskulatur muss daher stark sein. Zudem schule ich in Selbstverteidigungskursen meine Reflexe.“

Das Japan-Viertel An Sonntagen schlendere er sehr gern durch das Japan-Viertel rund um die Immermannstaße. „Besonders hat es mir die Klosterstraße angetan“, erzählt Op den Kamp. „Hier probiere ich gern ständig neue Restaurants aus, die Fusionsküche ist der absolute Hit. Toll, dass wir in Düsseldorf so viele unterschiedliche Küchen haben, eine echte Weltstadt der Kulinarik!“ Susanne Mendack