Dolphin's Night: Prominente sammeln Spenden für Delfintherapie

Dolphin's Night: Prominente sammeln Spenden für Delfintherapie

364 Tage im Jahr arbeite der Verein Dolphin Aid ganz bescheiden im Hintergrund, sagt Vereinsgründerin Kirsten Kuhnert, nur einen Tag im Jahr gebe es eine Ausnahme: die Dolphin's Night im Hotel InterContinental. An diesem Abend ist Glanz, Glamour und glitzernde Abendgarderobe angesagt - und alles für den guten Zweck.

364 Tage im Jahr arbeite der Verein Dolphin Aid ganz bescheiden im Hintergrund, sagt Vereinsgründerin Kirsten Kuhnert, nur einen Tag im Jahr gebe es eine Ausnahme: die Dolphin's Night im Hotel InterContinental. An diesem Abend ist Glanz, Glamour und glitzernde Abendgarderobe angesagt - und alles für den guten Zweck.

John Jürgens und Barbara Becker waren ziemlich gut aufgelegt. Foto: Hans-Juergen Bauer (hjba)

Auch am Samstag zückten die spendenwilligen Gäste wieder ihre Geldbeutel, kauften bei den Stargästen wie Barbara Becker, Schauspieler Bernd Herzsprung oder Sportmoderator Manni Breuckmann Lose.

Auch Schwimm-Ass Thomas Rupprath, Lindenstraßen-Star Andrea Spatzek und Prinzessin Uschi zu Hohenlohe rührten die Werbetrommel und versteigerten Traumreisen im Wert von mehreren tausend Euro. Dass das Geld gut angelegt ist, konnten die Besucher an diesem Abend hautnah erfahren. Mit den Spenden finanziert der Verein Delfintherapien, überwiegend für Kinder mit Behinderung. Agnes Herzog, deren Tochter Karolina eine schwere Entwicklungsstörung, das sogenannte Mowat-Wilson-Syndrom hat, war mit ihrer Familie bereits vier Mal bei der Therapie: "Das erste Mal war sie drei Jahre alt und konnte nicht sprechen.

In Florida hat sie ihre ersten Worte gesagt", erzählt Herzog. "Ich mag das Wort Wunder nicht so gern, aber die Therapien haben viele Anschübe für ihre Entwicklung gegeben. Die Kombination zwischen der Umgebung, den Therapeuten, den Tieren und dem Wasser ist einmalig. Die Kinder haben tolle Erfolgserlebnisse." Doch nicht nur Kinder sollen von der Therapie profitieren. Auch bei der Erzählung des traumatisierten Soldaten, der durch die Therapie wieder einen emotionalen Zugang zu seiner Familie fand, musste manch ein Gast eine Träne verdrücken.

(arm)
Mehr von RP ONLINE