Operngala des Freundeskreises mit Rolando Villazon in Düsseldorf

Gala in Düsseldorf : Stürmischer Beifall für Rolando Villazón

Rolando Villazon war der Star des Abends bei der Operngala des Freundeskreises.

Wenn die Deutsche Oper am Rhein und deren Freundeskreis zur Opern-Gala laden, bietet der Abend immer etwas Besonderes, sorgt für ein ausverkauftes Haus. Christoph Meyer, Generalintendant, und Dieter Vogel, Vorstandsvorsitzender des Freundeskreises, begrüßten nicht ohne Stolz auf vergangene Fördermaßnahmen das Publikum. Das wurde für den 15. Galaabend von GMD Axel Kober und den Düsseldorfer Symphonikern mit der Ouvertüre zu Rossinis „Diebische Elster“ in erwartungsvolle Stimmung gebracht.

Rolando Villazón hatte man für die Opern-Gala gewonnen, einen charismatischen Menschen mit vielen Qualitäten, der auch noch wunderbar singen kann. Vor zwanzig Jahren begann der Tenor seinen Weg auf die Bühnen der Welt. Und die Begeisterung für den vor Temperament sprühenden Sänger und Entertainer hält ungebrochen an. Operndirektor Stephen Harrison erzählte auf launige Art, dass er vor zwanzig Jahren den Tenor fürs Düsseldorfer Haus habe engagieren sollen, was ihm leider nicht gelang. Mit Villazón bestritten vier hervorragende Stimmen des Opernensembles den Abend: Elena Sancho Pereg und Luiza Fatyol (Sopran), Maria Kataeva (Mezzosopran) und Bariton Bogdan Baciu. Als Zugabe sang Villazón mit Luiza Fatyol Lehárs „Lippen schweigen“, mit Kataeva „Vergiss mein nicht“. Im Publikum waren u. a. begeistert Liz Mohn, Josef und Helma Boquoi, Franjo und Verona Pooth, Mark Wössner, Claus Groth, Harald und Silvia Springorum und Hagen Lippe-Weißenfeld.

Großer Applaus und Bravi waren der Dank für eine großartige Leistung. Als dritte Zugabe sangen alle das berühmte „Brindisi“ aus Verdis La Traviata. Horst Schaumann

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