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Vorstellabend: Neue Talente für die jecke Session

Vorstellabend : Neue Talente für die jecke Session

Drei Vorauswahl-Abende hatte es in kleinem Kreis schon gegeben, jetzt folgte der vierte vor großem Publikum: Traditionell lädt das Literarische Komitee, das sich die Künstlerförderung auf die Fahnen geschrieben hat, zur "Närrischen Generalprobe". Dann sollen den Literaten der rund 70 Karnevalsvereine neue Künstler präsentiert werden, die sie dann für ihre Sitzungen ab 2014 buchen können. Im vergangenen Jahr hatte sich zum Beispiel der Comedian Wolfgang Trepper präsentiert, den Saal im Sturm erobert – und daraufhin als Künstler für die TV-Sitzung im Januar 2014 gebucht wurde. 22 Künstler und Bands standen am Donnerstag auf der Bühne des Kolpingsaales, der vor allem durch seine schlechte Akustik immer wieder die Besucher nach draußen trieb. Viele Künstler mussten in einer Lautstärke singen, dass zum einen niemand ihre Texte verstand, zum anderen kaum jemand den Pegel aushielt. Das aber konnte auch an der Qualität des Vortrags liegen. Nur wenige der Kandidaten, die das erste Casting geschafft hatten, überzeugten. Darunter waren die Brüder Markus und Peter Rey als "Die jungen Trompeter" oder der Witze-Erzähler Markus Krebs ("Mein Freund ist den Jakobsweg gewandert und hat sich gewundert, dass es keinen Kaffee gab"). Die gesanglich starken "Sösterhätz", hinter denen die Schwestern Isabell und Jeanette Classen stehen, scheiterten an der Akustik. FrankMorawa, Markus Schmitter und Robert Lennerts sind die "3 Colonias"und sorgten für Superstimmung im Saal mit ihrer witzigen Parodie auf den treuen Husar. SaschaKorf aus dem "Quatsch Comedy Club", eigentlich als einer der Höhepunkte des Programms angekündigt, landete schon wegen seiner fisteligen Stimme irgendwo, aber nicht in den Herzen seiner Zuschauer. Sie lachten nur gequält über seine Einsichten übers deutsche Fernsehprogramm oder Kreuzfahrer. Standing Ovations gab es dann für Andreas Römer, der mit seiner überraschenden Hut-Falt-Nummer die Lacher auf seiner Seite hatte. Holger Müller, auch als "Ausbilder Schmidt" bekannt, schaffte es trotz später Stunde, mit seinem Befehlston ("Ihr Luschen"), den Saal noch einmal zur Ruhe zu bringen. Das Programm, von Stefan Kleinehr und Albert "Brüni" Brüning moderiert, zog sich bis nach Mitternacht – bis der Saal dann auch fast leer war.

Drei Vorauswahl-Abende hatte es in kleinem Kreis schon gegeben, jetzt folgte der vierte vor großem Publikum: Traditionell lädt das Literarische Komitee, das sich die Künstlerförderung auf die Fahnen geschrieben hat, zur "Närrischen Generalprobe". Dann sollen den Literaten der rund 70 Karnevalsvereine neue Künstler präsentiert werden, die sie dann für ihre Sitzungen ab 2014 buchen können. Im vergangenen Jahr hatte sich zum Beispiel der Comedian Wolfgang Trepper präsentiert, den Saal im Sturm erobert – und daraufhin als Künstler für die TV-Sitzung im Januar 2014 gebucht wurde. 22 Künstler und Bands standen am Donnerstag auf der Bühne des Kolpingsaales, der vor allem durch seine schlechte Akustik immer wieder die Besucher nach draußen trieb. Viele Künstler mussten in einer Lautstärke singen, dass zum einen niemand ihre Texte verstand, zum anderen kaum jemand den Pegel aushielt. Das aber konnte auch an der Qualität des Vortrags liegen. Nur wenige der Kandidaten, die das erste Casting geschafft hatten, überzeugten. Darunter waren die Brüder Markus und Peter Rey als "Die jungen Trompeter" oder der Witze-Erzähler Markus Krebs ("Mein Freund ist den Jakobsweg gewandert und hat sich gewundert, dass es keinen Kaffee gab"). Die gesanglich starken "Sösterhätz", hinter denen die Schwestern Isabell und Jeanette Classen stehen, scheiterten an der Akustik. Frank Morawa, Markus Schmitter und Robert Lennerts sind die "3 Colonias"und sorgten für Superstimmung im Saal mit ihrer witzigen Parodie auf den treuen Husar. Sascha Korf aus dem "Quatsch Comedy Club", eigentlich als einer der Höhepunkte des Programms angekündigt, landete schon wegen seiner fisteligen Stimme irgendwo, aber nicht in den Herzen seiner Zuschauer. Sie lachten nur gequält über seine Einsichten übers deutsche Fernsehprogramm oder Kreuzfahrer. Standing Ovations gab es dann für Andreas Römer, der mit seiner überraschenden Hut-Falt-Nummer die Lacher auf seiner Seite hatte. Holger Müller, auch als "Ausbilder Schmidt" bekannt, schaffte es trotz später Stunde, mit seinem Befehlston ("Ihr Luschen"), den Saal noch einmal zur Ruhe zu bringen. Das Programm, von Stefan Kleinehr und Albert "Brüni" Brüning moderiert, zog sich bis nach Mitternacht – bis der Saal dann auch fast leer war.

Anke Kronemeyer

(RP)