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Fortuna-Neujahrsempfang: Mit Herz und viel Glück den Aufstieg im Visier

Fortuna-Neujahrsempfang : Mit Herz und viel Glück den Aufstieg im Visier

Gibt es irgendein Geheimrezept von älteren oder früheren Fußballern für aktive und aktuelle Fußballer? Vor allem die drei ergrauten Ex-Fortunen denken nach. "Nicht wirklich", sagen Matthes Mauritz, Egon Köhnen und Gerd Zewe einstimmig. "Wenn jemand eines hat: her damit", grinst Andreas "Lumpi" Lambertz.

Gibt es irgendein Geheimrezept von älteren oder früheren Fußballern für aktive und aktuelle Fußballer? Vor allem die drei ergrauten Ex-Fortunen denken nach. "Nicht wirklich", sagen Matthes Mauritz, Egon Köhnen und Gerd Zewe einstimmig. "Wenn jemand eines hat: her damit", grinst Andreas "Lumpi" Lambertz.

"Wichtig ist, dass alle mit Herz und Leidenschaft spielen", meint Köhnen und wünscht der Mannschaft von Trainer Oliver Reck alles Gute für den angepeilten Aufstieg. Mauritz, gerade 90 Jahre alt geworden, erinnert sich: "Ich habe in meinen Fortuna-Jahren 19 Ab- und Aufstiege mitgemacht - den nächsten Aufstieg würde ich noch gerne sehen, dann wären die 20 rund."

Die Fußball-Verrückten trafen gestern beim Neujahrs-Empfang der Fortuna zusammen, der jetzt schon traditionell im Tulip-Inn an der Arena stattfand. Hausherrin Nicole Stratmann freute sich, dass ihr Vertrag mit der Fortuna, die das Haus als Mannschaftshotel nutzt, um weitere zwei Jahre verlängert worden ist. "Gestern noch das große Spiel der DEG gegen Köln in der Arena, heute die Fortuna - das sind doch echte Sport-Momente für Düsseldorf."

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Beim Empfang dabei waren alle Spieler, Betreuer, der Stab, Mitglieder des Clubs 95 und viele Sponsoren. Zum Beispiel die Stadtsparkasse mit Karin-Brigitte Göbel und Gerd Meyer, die Stadtwerke mit Rainer Pennekamp, Rainer Cox und Bernd Kretzer von der Frankenheim Brauerei, Michael Hanné vom Flughafen sowie für den Sponsor Vodafone Boris Hüsgen und Julian Lennertz.Ehrenpräsident Hans-Georg Noack war auch zu Gast, und Peter Frymuth zeigte ebenfalls seine Verbundenheit zum Verein. Aber auch der frühere Sportvorstand Wolf Werner und seine Frau Ingrid reisten an: Die beiden leben jetzt in Wilhelmshaven auf dem Land nahe der Nordsee und genießen ihren großen Garten. OB Thomas Geisel, der mit Ehefrau Vera und der jüngsten Tochter Teresa kam, ist guter Hoffnung, dass er seinen Wett-Einsatz aus dem vergangenen Jahr nicht leisten muss. "Ich hatte ja versprochen, dass ich auf der Mittellinie der Arena Radschlagen werde, falls die Fortuna nicht aufsteigt." Man habe ihm versprochen, alles daran zu setzen, dass ihm das erspart bleibe. Er sei stolz, zur Fortuna-Familie dazuzugehören, und freute sich über den Versprecher von Fortuna-Chef Dirk Kall. Der hatte den "Fortuna-Oberbürgermeister" auf die Bühne gebeten. Jetzt freuen sich erst einmal alle auf das nächste Heimspiel, das aber "nur" ein Freundschaftsspiel ist: Am Samstag, 24. Januar, kommt um 15.30 Uhr der BVB. Ansonsten ist der Aufstieg weiterhin das große Ziel. Lumpi Lambertz auf die Frage, warum die Fortuna ins Oberhaus aufsteigen sollte: "Weil wir einfach in die 1. Bundesliga gehören.

Anke Kronemeyer

(RP)