@meinduesseldorf bei Instagram: Markus Sekulla zeigt sein Düsseldorf

@meinduesseldorf bei Instagram : Es klappt auch ohne festen Schreibtisch

Seine Kollegen hielten ihn zunächst für eine „außergewöhnliche Figur“. Trotzdem fand Markus Sekulla in Düsseldorf schnell seine neue Heimat. Diese Woche übernimmt er @meinduesseldorf auf Instagram.

Als Markus Sekulla nach der Team-Besprechung um 9.30 Uhr seine Tasche packt, ziehen seine Kollegen im Rathaus die Augenbrauen hoch. „Dass ich mit meinem Laptop im Café Woyton arbeite, war für die meisten zunächst gewöhnungsbedürftig“, sagt der Experte für Digitale Kommunikation. Aber auch ohne festen Schreibtisch trägt seine Arbeit schnell Früchte: Der Twitter-Account der Stadt Düsseldorf wächst von 5.000 auf 50.000 Follower. Auch auf Facebook kletterten die Fan-Zahlen in die Höhe.

Im Düsseldorfer Rathaus hat für den gebürtigen Hannoveraner ein neues Lebenskapitel in Düsseldorf begonnen. Deswegen möchte Sekulla auch bei @meinduesseldorf auf Instagram seine Woche beim Rathaus beginnen. Bis kommenden Montag zeigt der 38-Jährige auf dem Account der Rheinischen Post seine Lieblingsplätze in der Landeshauptstadt.

„Düsseldorf ist mir sofort als positive Großstadt aufgefallen“, sagt Sekulla. „Düsseldorfer sind öfter draußen als in anderen Großstädten, am Rhein, am Unterbacher See oder auch bei mir am Hermannplatz ist immer etwas los.“ Vergleichsmöglichkeiten hat Sekulla viele: So hat er zwei Jahre in New York City gelebt, weitere Stationen folgten in Kuala Lumpur, Beijing und Shenzhen.

Sekulla ist in Düsseldorf Freelancer für Unternehmen und Agenturen. Er arbeitet mit seinem Laptop in Co-Working Spaces in Flingern oder in Cafés. Diese Arbeits-Kultur sei in Düsseldorf aber noch lange nicht so verbreitet wie in beispielsweise in Berlin. „Düsseldorf hat eine Luxussituation, da es viele große Arbeitgeber und damit auch viele feste Arbeitsplätze gibt.“

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