Let's Dance 2019: Designer Thomas Rath freut sich auf RTL-Tanzshow

Let’s Dance: Thomas Rath will einfach nur tanzen

Der Designer Thomas Rath ist immer für eine Überraschung gut. Jetzt zeigt er, was er tänzerisch drauf hat – bei „Let’s Dance“.

Er hat sich abgeschottet, statt Interviews, Partys und Urlaub standen wochenlang täglich fünf Stunden Sport auf dem Programm. Hart und diszipliniert hat er an sich gearbeitet – Konditions- und Fitness-Training mit viel Stretching, Schweiß und Muskelkater. Thomas Rath, der Mann, der gerne auf vielen Hochzeiten tanzt und eigentlich Mode macht, ist topfit. Nun will er vor laufender Kamera zeigen, dass er geschmeidig die Hüften zum Mambo-Rhythmus bewegen kann, locker-leicht Kicks und Twist beherrscht. Am Freitag (15. März) ist es so weit – „Let‘s Dance“ (RTL) startet mit der zwölften Staffel, und der 52-Jährige wagt sich vom Laufsteg aufs Tanzparkett. Neben Barbara Becker, Nazan Eckes und Evelyn Burdecki ist er einer der 14 prominenten Kandidaten. Zum Auftakt erfahren die Promis in der Kennenlernshow ab 20.15 Uhr, mit wem sie in den kommenden Wochen tanzen werden. Renata und Valentin sind beide Profitänzer und kommen ebenfalls aus Düsseldorf.

„Klar, bin ich aufgeregt“, sagt Rath und strahlt, „aber ich habe schon immer davon geträumt, vor einem Millionen-Publikum zu tanzen“. Seine Leidenschaft für Samba und Rumba, Cha-Cha-Cha und Tango hat der Sohn eines Kölner Wurstfabrikanten schon als Teenager entdeckt. „Mit 14 ging man damals in die Tanzschule“, erzählt er und verrät, dass er bereits als Jugendlicher ein gewisses Talent und expressiven Rhythmus im Blut hatte. „Ich habe alle Kurse gewonnen, die es gab, und der Tanzlehrer wollte mich sogar zum Profi ausbilden.“ Doch die Liebe zur Mode gewann die Oberhand.

Thomas Rath, der Mann, der sein Herz auf der Zunge trägt, sich selbst gern zur Schau stellt und vom Toaster bis zur Gesichtscreme alles unter seinem Namen vermarktet, kennt sich aus mit Fernseh-Auftritten – schließlich war er selbst mal in der Jury bei „Germany’s next Topmodel“. und seit einigen Jahren ist er bei QVC in Düsseldorf der beste Verkäufer seiner Modelinie „Tom“.

Doch diesmal geht es nicht um Models und Mode, sondern um „TR“, den Tänzer. Wie wird der Wahldüsseldorfer und Ehemann von Sandro Rath performen? Schließlich geht es um einen Wettkampf, bei dem am Ende nur eine oder einer den Pokal abräumt. Wie wird die Jury – Profitänzerin Motsi Mabuse (37), Jochim Llambi (54) und der kubanische Catwalk-Trainer Jorge Gonzalez (51) – seine Tanzdarbietungen von Walzer über Quickstep bis hin zu Contemporary im Zusammenspiel mit einem der Profis bewerten? Wie kommen er und seine Künste beim Fernseh-Publikum an? Rufen genug Zuschauer an? Denn ihre Stimme zählt, die sie für ihren Favoriten per Telefon- oder SMS-Voting abgeben. „Alles Training nützt nichts, wenn keiner anruft“, sagt Rath und hat vorsorglich schon mal jeden, den er trifft oder spricht, entsprechend gebrieft und zum Mitmachen aufgefordert.

Was passiert, wenn er am Ende nach 13 Shows gewinnt? So weit mag der 52-Jährige noch nicht denken. Erst einmal will er jeden Tanz unter Wettkampfbedingungen tanzen. Doch eines steht schon vor der Premiere fest – auch ohne finale Tanzkrone stimmt das Honorar, und der Bekanntheitsgrad wird in ungeahnte Höhen schnellen. „Mir wird ganz schwindelig, wenn ich nur daran denke, aber ich bin mir sicher, Let‘s Dance wird eine sehr aufregende Zeit. Darauf freue ich mich in diesem Jahr ganz besonders“, sagt Thomas Rath mit ganzer Leidenschaft.

Dagmar Haas-Pilwat

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