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Neues Heft: Kölner Senf und Düsseldorfer Wasser

Neues Heft : Kölner Senf und Düsseldorfer Wasser

"Düsseldorf-Köln. Eine gepflegte Rivalität" hieß das Buch, das das Schifffahrt-Museum vor zwei Jahren herausbrachte – und das ziemlich erfolgreich verkauft wurde. Daran soll nun mit einem zweiten Heft angeknüpft werden.

"Düsseldorf-Köln. Eine gepflegte Rivalität" hieß das Buch, das das Schifffahrt-Museum vor zwei Jahren herausbrachte — und das ziemlich erfolgreich verkauft wurde. Daran soll nun mit einem zweiten Heft angeknüpft werden.

Gestern stellten Kulturdezernten Hans-Georg Lohe und der Bonner Wirtschaftshistoriker Horst Wessel, der in Köln seine berufliche Laufbahn begann und viele Jahre an der Heinrich-Heine-Universität lehrte, in der Schriftenreihe des Schifffahrt-Museums die Betrachtung "Kölner Senf und Düsseldorfer Wasser.

Wettbewerb der rheinischen Nachbarn" vor. Während Köln bereits in römischer Zeit ein bedeutendes Handels- und Gewerbezentrum war und dies im Mittelalter und in der Neuzeit blieb, gewann Düsseldorf erst als Residenz der Grafen, dann Herzöge von Berg beziehungsweise der Kurfürsten von der Pfalz wirtschaftliche Bedeutung. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts holte Düsseldorf in atemberaubendem Tempo auf. Bald vermochte die Stadt in wirtschaftlicher Hinsicht der traditionsreichen Nachbarin auf Augenhöhe zu begegnen.

Zwar hat es Zeiten gegeben, in denen der "Original" Mostert auch in Köln erzeugt und "echt" Kölnisch Wasser von Farina auch in Düsseldorf hergestellt wurde, aber bei den Gewerbe-, Handels- und Verwaltungsaktivitäten hat es kaum Überschneidungen und keinen Grund für Konkurrenz gegeben. Das Heft kostet 7,95 Euro und ist im Schifffahrt-Museum am Burgplatz erhältlich.

(RP)