Karneval in Düsseldorf: Witz und Blödeleien bei den „Elf vom Dörp“

Karenval : Witz und Blödeleien bei den „Elf vom Dörp“

Die „Elf vom Dörp“ setzten bei ihrer Sitzung statt Musik vor allem auf Witz und Klamauk.

Die Sitzung der Karnevalsgesellschaft „Elf vom Dörp“ ist längst Geheimtipp, gilt vielen gar als die beste Narrensitzung überhaupt. Dafür sorgt nicht zuletzt der wortgewaltige Präsident Heinz Nunnendorf, der wieder ein Programm mit vielen Künstlern zusammengestellt hatte, die man selten im Düsseldorfer Karneval sieht. Auffallend vor allem: Es standen kaum Musikbands auf der Bühne, dafür umso mehr Künstler mit witzigen Wortbeiträgen. Das gefiel den rund 800 Gästen im ausverkauften Radschlägersaal. Hochstimmung gleich zu Beginn beim Aufmarsch des Tambourcorps Frohsinn und des eigenen Fanfarenkorps. Da gingen die bunten Leuchtstäbe hoch, die am Eingang verteilt worden waren. Auch die eigene Tanzgarde machte mit ihrer Akrobatik mächtig Furore. Besonders gut kam Jörg Hammerschmidt beim Publikum an, der Angela Merkel und Udo Lindenberg imitierte und dann auch noch gesanglich den Pavarotti gab. Geradezu sensationell ebenso der Auftritt des Duos Willi & Ernst mit seinen hintersinnigen Blödeleien. Für Prinz Martin gab es als Geschenk zwei harte Sessel aus dem früheren Rheinstadion. Abgerundet wurde das Programm mit den Altstadtfunken Monheim und den Kölschen Tön.

(wber)