Jazz Rally 2019 in Düsseldorf: Maciej Obara und Eliana Burki treten auf

Düsseldorfer Musikfestival : Internationales Aufgebot bei der Jazz Rally

Wie in jedem Jahr treten bei der Jazz Rally viele internationale Künstler auf. Dabei stehen in diesem Jahr ein polnischer Künstler und eine Alphornbläserin im Vordergrund.

70 Konzerte auf 29 Bühnen – am Pfingstwochenende wird Düsseldorf mit der Jazz Rally wieder zum Treffpunkt für Jazz-Fans. Dabei werden wie jedes Jahr auch viele internationale Künstler vor Ort sein. Besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf Polen aufgrund der 30-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Warschau und Düsseldorf.

Deshalb tritt am Samstag, 8. Juni, um 16 Uhr das Maciej Obara Quartett im Landtag auf. Der polnische Saxofonist und Komponist Maciej Obara gründete 2012 sein Quartett, das sich durch seinen Stil aus Jazz mit Folk-Sound und einem Hauch von Rock-Feeling auszeichnet. Der Auftritt lässt sich auch als Vorgeschmack auf die im November anstehende „Warschau Weekend“ zur Feier der Städtepartnerschaft verstehen.

Zum ersten Mal ist in diesem Jahr auch Malta ein Partnerland der Jazz Rally. Vor Ort wird der Inselstaat mit einem Infostand vertreten sein, wo es für Musikenthusiasten eine Reise im Juli zum Malta Jazz Festival zu gewinnen gibt. Ein dortiger Dauergast, Dominic Galea, wird mit seinem Quartett dieses Jahr erstmalig auch in Düsseldorf auftreten. Er ist bei der Preview am Donnerstag, 6. Juni, um 20 Uhr im Plenarsaal des Rathauses zu sehen und am Tag darauf noch einmal um 20.45 Uhr im Forum der Stadtsparkasse. Galea studierte in London Jazzpiano, gewann zahlreiche internationale Preise und trat bereits bei den großen Festivals in Europa auf.

Erneut an Bord ist die Schweiz, musikalisch vertreten durch die Künstlerin Eliana Burki, die bereits im vergangenen Jahr bei der Eröffnung des Festivals zu hören war. Sie gilt als eine der talentiertesten Alphornspielerinnen der Welt und wird am Freitag, 7. Juni, um 20 Uhr im Maxhaus zu sehen sein, sowie am Freitag, Samstag und Sonntag im Chalet der Schweiz. Die „Rebellin am Alphorn“ spielt keine volkstümlichen Weisen, sondern entlockt ihrem 3,70 Meter langen Instrument Exotisches: Der „Burkisound“ mischt klassische und jazzige Töne mit orientalischen und poppigen. Bereits als Sechsjährige nahm sie Alphorn-Unterricht. Schon früh wollte sie aus der Tradition ausbrechen, statt urigen „Ständli“ lieber die Musik ihres Idols Miles Davis spielen. Heute tourt sie um die Welt.

Tickets gibt es bei den Vorverkaufsstellen von Westticket, telefonisch unter 0211 274000 sowie online unter www.westticket.de.

(dans)
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