Kirmes-Abschluss: In Tracht und Lederhose auf die "Rhein-Wies'n"

Kirmes-Abschluss : In Tracht und Lederhose auf die "Rhein-Wies'n"

Mit Respekt blicken die Akteure der Größten Kirmes am Rhein nach München. Dort setzt das Oktoberfest Maßstäbe, die auch in der Landeshauptstadt genauestens beäugt werden. Die Bayern neidisch machte zum Abschluss des Großereignisses auf den Rheinwiesen Nina-Thea Ungermann, Wirtin der Schumacher-Scheune. Sie hatte jedem, der gestern in Dirndl oder Lederhose in ihr Zelt kam, ein kühles Alt versprochen. "Mal sehen, wer das bei 32 Grad tatsächlich macht", hatte die Gastronomin am Mittag noch etwas Angst vor der eigenen Courage. Doch die Rheinländer enttäuschten sie nicht. Etwa 60 Dirndl- und Lederhosen-Träger kamen und feierten mit dem Kirchhoff-Trio.

Mit Respekt blicken die Akteure der Größten Kirmes am Rhein nach München. Dort setzt das Oktoberfest Maßstäbe, die auch in der Landeshauptstadt genauestens beäugt werden. Die Bayern neidisch machte zum Abschluss des Großereignisses auf den Rheinwiesen Nina-Thea Ungermann, Wirtin der Schumacher-Scheune. Sie hatte jedem, der gestern in Dirndl oder Lederhose in ihr Zelt kam, ein kühles Alt versprochen. "Mal sehen, wer das bei 32 Grad tatsächlich macht", hatte die Gastronomin am Mittag noch etwas Angst vor der eigenen Courage. Doch die Rheinländer enttäuschten sie nicht. Etwa 60 Dirndl- und Lederhosen-Träger kamen und feierten mit dem Kirchhoff-Trio.

Das CC mit Präsident Josef Hinkel (5.v.l) und Geschäftsführer Christoph Joußen (r.) vor der Scheune. Foto: Endermann, Andreas (end)

Zum großen Finale war die Kirmes am Wochenende auch noch einmal in jecker Hand. Nach einem Informationsaustausch im Traditionslokal "En de Canon" enterten 122 Karnevalisten die Kirmesfähre "Michaela II." – angeführt von CC-Präsident Josef Hinkel und der Vereinigten Jägerkapelle Straberg, die den Rundgang musikalisch begleitete. Erste Station war die Scheune der Brauerei Schumacher, wo die Gäste – darunter auch das designierte Prinzenpaar, Michael Scheers und Pia Oertel sowie Schützenoberst Günther Pannenbecker – von Chefin Nina-Thea Ungermann begrüßt wurden. Nach Abstechern in die Festzelte von Füchschen, Frankenheim und Schlüssel bildete der Besuch im Festzelt der Brauerei Schlösser den Abschluss.

Wer in die Schumacher Scheune gestern Nachmittag in Tracht kam, der bekam von Gertrud Schnitzler-Ungermann (in Grün) ein Alt. Foto: Andreas Endermann

Den letzten Abend im Kirmesstudio von center.tv und Rheinischer Post genossen auch Mitarbeiter und Gäste von circIT, einem Medientechnologie-Unternehmen der Rheinischen Post. Geschäftsführer Michael Staade hatte eingeladen – und natürlich seine Frau Katja, Chefärztin am Dominikus-Krankenhaus in Heerdt, an seiner Seite. Für Rolf Tups, Bezirksvorsteher der linksrheinischen Stadtteile, war es der vierte Kirmesbesuch in der Woche. "Die meisten dienstlich." Für ihn war es "eine schöne Kirmes mit wenig Ärger". Außer den Parkproblemen in Oberkassel. "Meistens waren es sogar Düsseldorfer, die sich wild und quer auf allen Straßen im Stadtteil abgestellt hatten." Im nächsten Jahr müsse das neue Parkhaus an der Luegallee noch mehr beworben werden, lautet sein Fazit. Aber auch Christoph Kreutzer, Co-Trainer der DEG, war Gast im acht Meter hohen Fernsehturm. Von dort wurde am Samstag zum letzten Mal gesendet, bevor Redaktionsleiter Christian Zeelen und sein Team alle Kameras wieder einpackten. Sein Fazit: "Wir freuen uns schon auf die Kirmes 2014 und sind mit Sicherheit wieder dabei." Gestern Abend gab es noch ein besonderes Kirmes-Erlebnis: Die Kinder, die zurzeit als die Artisten des Zirkus Uppsala in Düsseldorf zu Gast sind, wurden von Caterer Georg Broich und Schausteller Oscar Bruch jr. nach ihrer Vorstellung zum Kirmesbummel eingeladen.

Jörg Janßen/Anke Kronemeyer

(RP)
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