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Im September findet wieder das Düsseldorf Festival statt

Weltklasse-Künstler in Düsseldorf : Viele Deutschlandpremieren beim Düsseldorf-Festival im September

Das Düsseldorf Festival ist eine Veranstaltung mit langer Tradition. Zum 32. Mal wird es in diesem Jahr stattfinden. Musik, Tanz, Theater und Neuer Zirkus stehen im Mittelpunkt.

Vom 7. bis 26. September findet die 32. Ausgabe des Düsseldorf-Festivals mit Musik, Tanz, Theater und Neuem Zirkus statt. Das Theaterzelt auf dem Burgplatz ist wieder zentrale Spielstätte. Die Veranstalter erwarten viele international gefeierte Künstler und Künstlerinnen, die erstmals in Deutschland auftreten, wie sie am Mittwoch mitteilten. Im Programm gibt es sechs Deutschlandpremieren – darunter die Produktion „Sacre“ des australischen Circa Contemporary Circus zum Festivalauftakt. Das Ensemble Recirquel besteht aus Künstlern aus der Ukraine und präsentiert laut Veranstalter mit der Kreation „My Land“ eine Produktion, die 2018 beim Edinburgh Festival uraufgeführt und von der Kritik als beste Show des Festivals bewertet wurde.

Den nigerianischen Jazz-Schlagzeuger und Songschreiber Tony Allen wollen der französische Komponist, Arrangeur und Akkordeonist Fixi (Francois-Xavier Bossard) und der Trompeter Nicolas Giraud mit dem Konzert „Tempo, Tempo!“ feiern. Eine Mischung aus Hip-Hop, Soul und Jazz kommt aus der Londoner Szene: Der Autodidakt, Pianist und Rapper Alfa Mist kommt mit seiner Jazz-Band. James Thierrée ist bekannt als Autor, Musiker, Akrobat, Filmschauspieler und Regisseur. Seine Show „Mo’s“ lebt von Komik, kunstvoller Action und Musik mit barocken Intermezzi, Rock und Elektroklängen. „Backbone“ heißt die neue Show des australischen Ensembles GOM, das physikalische Gesetze außer Kraft setzen will. Gute Bekannte sind beim Festival der israelische Choreograf Hofesh Shechter und seine Nachwuchstruppe Shechter II. Bei „Contemporary Dance 2.0“ interpretieren acht Künstler den zeitgenössischen Tanz neu und liefern eine Performance mit einem Soundtrack aus Beats, Hip-Hop, Folk, Bach und ironischen Anspielungen auf die Popkultur. Auch der Schauspieler Charly Hübner und das hanseatische Avantgarde-Ensemble Resonanz wird erwartet mit „Mercy Seat – Winterreise“ – einer ungewöhnlichen Version von Franz Schuberts Liedzyklus. Im Juni soll das Gesamtprogramm feststehen. 

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Die Suche nach Grenzerfahrungen ist einer der Grundimpulse des Festivals, wie es in der Mitteilung heißt. „Diese Tradition feiern wir in diesem Jahr jedoch vor einem bedrückenden Hintergrund.“ Gegen das brutale Kriegsszenario mitten in Europa wollen die Düsseldorf-Festival-Macher also ihre Stimmen erheben.