Hildegard Müller bei der zweiten IWil-Lounge im me&all-Hotel Düsseldorf

IWil-Lounge Düsseldorf : Wie es Frauen an die Spitze schaffen

Als Gast der zweiten IWil-Lounge berichtete Hildegard Müller von ihrer Karriere.

Nicht immer geht der Karriere-Weg so direkt und schnell nach oben wie mit dem Aufzug in den 11. Stock des me&all-Hotels, wo sich 80 vornehmlich weibliche Gäste hoch über Düsseldorfs Dächern zur IWil-Lounge trafen. Im Mittelpunkt des vom Netzwerk IWil (Initiative Women into Leadership) und den Initiatorinnen Sabine Hansen (Unternehmensberaterin) sowie Nathalie Daghles (Partnerin bei Latham & Watkins) organisierten Abends stand die Innogy-Vorständin Hildegard Müller.

Seit Jahren bekleidet die in Düsseldorf lebende Müller Führungspositionen in Politik, Verband und Unternehmen. Die heutige Netz-Chefin bei Innogy engagiert sich zudem nachdrücklich für mehr Vielfalt und die Förderung qualifizierter Frauen. Im Nominierungsausschuss des Wohnkonzerns Vonovia hält sie eine bedeutende Position inne.

Die 51-Jährige gab spannende Einblicke in ihre eigene Karriere und machte anschaulich, wie weiblicher Führungs-Nachwuchs in Unternehmen aufgebaut werden kann, warum die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine Bereicherung für Kollegen und Arbeitgeber sein kann und welche Eigenschaften Frauen mit Talent brauchen, um den Sprung an die Spitze auch wirklich zu schaffen. Selbstbewusst, sympathisch und ausgestattet mit rheinischem Humor betonte die Mutter einer zwölf Jahre alten Tochter, dass Mentoren, aber auch Beharrlichkeit und Fleiß wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche Karriere seien. Jede Rolle in einem Vorstand sei businessrelevant, insbesondere das Personal-Management.

Als Gäste der zweiten IWil-Lounge waren etliche Frauen gekommen, die in der Wirtschaft verantwortungsvolle Positionen haben. Unter anderem waren Professorin Brigitte Grass, ehemals Präsidentin der Hochschule Düsseldorf, Vera Geisel (ThyssenKrupp), Andrea Dorsch-Kellermann (Innogy), Caroline Schmitt (Douglas), Christina Sontheim-Leven (Postcon), Nina Erichsen (Rheinbahn) Sabine Tüllmann (Bürgerstiftung) und Alawi Shabnam (Henkel) dabei.

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