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Frauen lesen aus ihrem Lieblingsbuch im Maxhaus in Düsseldorf vor

Maxhaus in Düsseldorf : Frauen lesen aus ihrem Lieblingsbuch vor

„Bei Frauen lesen für Frauen“ lesen Düsseldorferinnen aus ihrem Lieblingsbuch vor. Gut besucht war die diesjährige Ausgabe im Maxhaus am Dienstagabend.

So unterschiedlich wie die Frauen auf der Bühne waren auch die Werke, aus denen sie am Dienstagabend im Maxhaus vorlasen – von „Caroline von Humboldt“ bis „Harry Potter“. Geladen zur Veranstaltung „Frauen lesen für Frauen“ hatte die Friedrich-Spee-Akademie in Kooperation mit Maxhaus und Seniorenrat. Dieses Mal dabei: Uni-Rektorin Anja Steinbeck, die Hochschulrätin und ehemalige OLG-Präsidentin Anne-José Paulsen, FDP-Politikerin Christine Rachner, Heimatforscherin Rita Becker, die Intendantin des Düsseldorf-Festival, Christiane Oxenfort, und RP-Redakteurin Laura Ihme.

Sie alle lasen aus ihrem Lieblingsbuch vor, erzählten, warum die Geschichte darin sie bewegt. Um eine Richterin, die unter Zeitdruck entscheiden muss, ob ein an Leukämie erkrankter Junge eine Bluttransfusion erhält, obwohl er ein Zeuge Jehovas ist und eine solche ablehnt, geht es zum Beispiel in „Kindeswohl“ von Ian McEwan, aus dem Anja Steinbeck vorlas. Die Uni-Rektorin ist selbst Juristin, erzählte außerdem, dass sie gerne Krimis liest. Traurig und schön zugleich war die Geschichte, die Christiane Oxenfort vorlas, über ein Liebespaar, das durch den Tod viel zu früh getrennt wird. „I. M.: Ischa Meijer, in Margine, in Memoriam“, heißt das Buch von Connie Palmen, das stark autobiografisch geprägt ist.

Die Friedrich-Spee-Akademie lädt jedes Jahr anlässlich des Weltfrauentags zur Lesung ins Maxhaus ein – und die war auch in diesem Jahr wieder ausverkauft.

(RP)