Projekt: Filmer zeigt Stadtparks vor Orkan "Ela"

Projekt : Filmer zeigt Stadtparks vor Orkan "Ela"

Er ist Filmemacher aus Leidenschaft: 40 Jahre lang hat Fred Schmitz in der Werbe-Industrie als Fotograf und Filmer gearbeitet. Mit der kreativen Tätigkeit kann er einfach nicht aufhören. Privat hat der der 76-Jährige bereits elf Filme über seine Heimatstadt gedreht, die teilweise auf center.tv ausgestrahlt und auf Festivals ausgezeichnet wurden. Sein neuestes Werk heißt "Das grüne Düsseldorf" und stellt 25 Parks der Landeshauptstadt vor.

Er ist Filmemacher aus Leidenschaft: 40 Jahre lang hat Fred Schmitz in der Werbe-Industrie als Fotograf und Filmer gearbeitet. Mit der kreativen Tätigkeit kann er einfach nicht aufhören. Privat hat der der 76-Jährige bereits elf Filme über seine Heimatstadt gedreht, die teilweise auf center.tv ausgestrahlt und auf Festivals ausgezeichnet wurden. Sein neuestes Werk heißt "Das grüne Düsseldorf" und stellt 25 Parks der Landeshauptstadt vor.

"Die Dokumentation hat nun fast historischen Charakter, denn die Aufnahmen wurden im Frühjahr noch vor dem Sturm Ela beendet. Viele ist jetzt nicht mehr so, wie ich es noch gefilmt habe", sagt Schmitz.

Auf die Idee, Grünanlagen zu präsentieren, ist der Unterrather bei seinen zahlreichen Radtouren durch Düsseldorf gekommen. "Einen grünen Daumen habe ich nicht, aber mich hat die Vielseitigkeit der Parks begeistert." Vorgestellt werden diese von Süden nach Norden. Der 34 Minuten lange Film beginnt mit dem Park von Schloss Garath und endet mit dem Park von Schloss Heltorf. Schmitz stellt bei jeder Grünanlage kurz den Standort und die Umgebung vor, erzählt die Entstehungsgeschichte und weist auf Besonderheiten hin. So erfährt der Zuschauer beispielsweise, dass der Besucher des Botanischen Gartens der Universität dort 6000 Pflanzenarten aus allen Erdteilen findet oder dass das Rheingärtchen hinter den Rheinterrassen mit 5000 Quadratmetern der kleinste Park von Düsseldorf ist. "Ich besitze inzwischen zum Glück ein kleines Archiv mit Literatur über Düsseldorf, in dem ich das Material für die Texte finde", sagt Schmitz. Dennoch dauert die Nachbereitung des Materials meist länger als die Erstellung der Filmaufnahmen.

Erstmals im TV ausgestrahlt wird der neue Film "Das grüne Düsseldorf" am Samstag, 22. November, um 20.30 Uhr bei center.tv. "Ich freue mich immer, wenn ich damit die Stadt Düsseldorf, der ich sehr verbunden bin, anderen näher bringen kann", sagt der gebürtige Düsseldorfer, dessen Urgroßeltern bereits hier wohnten. Wer will, kann deshalb auch Kopien von seinen Filmen erhalten. Die 2007 entstandene Dokumentation "Wie kommt die Düssel zum Dorf" ist zudem in der Stadtbücherei ausleihbar.

Fred Schmitz arbeitet schon an einem neuen Projekt mit dem Arbeitstitel "Leben in einer alten Fabrik". "Dazu suche ich noch dringend alte Fotos von den Thompsons-Werken, der alten Maoam-Fabrik und der Firma Jagenberg - am besten Luftbilder." Wer diese zur Verfügung stellen will, kann unter godefrey.schmitz@t-online.de Kontakt zum Filmemacher aufnehmen. Julia Brabeck

(RP)
Mehr von RP ONLINE