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Werkstatt Für Angepasste Arbeit: Ex-Fortuna-Spieler trainiert Menschen mit Behinderung

Werkstatt Für Angepasste Arbeit : Ex-Fortuna-Spieler trainiert Menschen mit Behinderung

Sie stehen sich in Paaren ein paar Meter gegenüber, einer macht die Beine breit, der andere versucht den Fußball genau hindurch zu schießen. Das klappt nicht bei jedem beim ersten Versuch, doch die Trefferquote steigt schnell. Der neue Trainer der Fußballmannschaft der Werkstatt für angepasste Arbeit (WfaA) weiß genau, mit welchen Übungen die Kicker ihre Technik verbessern können - schließlich war er ein echter Profi. Seit Anfang Juni trainiert Ex-Fortuna-Spieler Günter Thiele das Team der WfaA: "Mit Menschen mit Behinderung zu arbeiten ist für mich eine neue Herausforderung, auf die ich mich sehr freue", sagt er und ist nach den ersten Übungsstunden bereits begeistert von der Mannschaft: "Die Spieler arbeiten gut mit, sind diszipliniert, und vor allem merkt man ihnen die Freude am Fußallspielen an." Gute Voraussetzungen also, um demnächst bei Werkstattmeisterschaften erfolgreich zu sein. "Wir hatten nach dem Weggang des früheren Trainers kurz überlegt, ob wir die Mannschaft der Beschäftigen auflösen sollen, uns dann aber gedacht: Wenn Fußball, dann richtig", sagt WfaA-Geschäftsführer Thomas Schilder. Er ist froh, dass sie durch die guten Kontakte zur Fortuna schnell einen Vertrag mit Günter Thiele unterzeichnen konnten. Thiele hat bereits als kleiner Junge jede freie Minute auf den Bolzplätzen seiner Heimatstadt Neuss verbracht. Als Grundschüler spielte er im Verein, die Trainer erkannten schnell sein Talent: Mit zwölf Jahren spielte er bereits in der Auswahlmannschaft des Verbands Niederrhein, später in den Jugendnationalmannschaften. Bereits mit 17 durfte er bei den Profis der Fortuna mittrainieren und etablierte sich schnell als Stammspieler. Nach seiner aktiven Karriere arbeitete er unter anderem als Assistenztrainer der Nationalmannschaft von Venezuela und gründete - zurück in Deutschland - eine eigene Fußballschule für Kinder. "Ich hatte selbst tolle Trainer wie Otto Rehhagel und Jupp Heynckes. Ich freue mich, dieses Wissen nun auch an andere weitergeben zu können", sagt er.

Sie stehen sich in Paaren ein paar Meter gegenüber, einer macht die Beine breit, der andere versucht den Fußball genau hindurch zu schießen. Das klappt nicht bei jedem beim ersten Versuch, doch die Trefferquote steigt schnell. Der neue Trainer der Fußballmannschaft der Werkstatt für angepasste Arbeit (WfaA) weiß genau, mit welchen Übungen die Kicker ihre Technik verbessern können - schließlich war er ein echter Profi. Seit Anfang Juni trainiert Ex-Fortuna-Spieler Günter Thiele das Team der WfaA: "Mit Menschen mit Behinderung zu arbeiten ist für mich eine neue Herausforderung, auf die ich mich sehr freue", sagt er und ist nach den ersten Übungsstunden bereits begeistert von der Mannschaft: "Die Spieler arbeiten gut mit, sind diszipliniert, und vor allem merkt man ihnen die Freude am Fußallspielen an." Gute Voraussetzungen also, um demnächst bei Werkstattmeisterschaften erfolgreich zu sein. "Wir hatten nach dem Weggang des früheren Trainers kurz überlegt, ob wir die Mannschaft der Beschäftigen auflösen sollen, uns dann aber gedacht: Wenn Fußball, dann richtig", sagt WfaA-Geschäftsführer Thomas Schilder. Er ist froh, dass sie durch die guten Kontakte zur Fortuna schnell einen Vertrag mit Günter Thiele unterzeichnen konnten. Thiele hat bereits als kleiner Junge jede freie Minute auf den Bolzplätzen seiner Heimatstadt Neuss verbracht. Als Grundschüler spielte er im Verein, die Trainer erkannten schnell sein Talent: Mit zwölf Jahren spielte er bereits in der Auswahlmannschaft des Verbands Niederrhein, später in den Jugendnationalmannschaften. Bereits mit 17 durfte er bei den Profis der Fortuna mittrainieren und etablierte sich schnell als Stammspieler. Nach seiner aktiven Karriere arbeitete er unter anderem als Assistenztrainer der Nationalmannschaft von Venezuela und gründete - zurück in Deutschland - eine eigene Fußballschule für Kinder. "Ich hatte selbst tolle Trainer wie Otto Rehhagel und Jupp Heynckes. Ich freue mich, dieses Wissen nun auch an andere weitergeben zu können", sagt er.

Der Mannschaft gefällt der Stil ihres neuen Trainers: "Wir lernen mehr Ball-Kontrolle, etwa, den Ball mit dem Oberschenkel anzunehmen und mit dem Fuß wieder abzuspielen. Das ist gut für eine bessere Motorik", erklärt Spieler Lars Bergmeier. Er freut sich besonders über die Übungen mit Partner, denn so lerne man die Stärken und Schwächen der anderen Spieler noch besser kennen.

(arm)